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Salzburg vor EBEL-Titel

Der Dornbirner Raphael Herburger (l.) ist einer der entscheidenden Akteure bei Salzburg.Gepa

Der Dornbirner Raphael Herburger (l.) ist einer der entscheidenden Akteure bei Salzburg.
Gepa

Der EC Red Bull Salzburg kann sich heute (20.20 Uhr) den Meistertitel der EBEL sichern. Dazu braucht es allerdings einen Sieg in der Bozner Eiswelle.

Der Pokal für den Sieger der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) steht heute (20.20 Uhr/live ServusTV und Sky) in Bozen für Red Bull Salzburg bereit. Die Roten Bullen haben sich am Sonntag mit einem 6:5-Heimsieg nach Verlängerung gegen HCB Südtirol einen Matchpuck geholt und wollen die Best-of-Seven-Serie mit einem Auswärts­erfolg gleich im ersten Versuch für sich entscheiden.

„Noch haben wir nichts gewonnen“, warnte Trainer Greg Poss vor Zufriedenheit nach dem dramatischen Heimsieg. „Es wird auf jeden Fall wieder sehr schwer, Bozen steht nicht umsonst im Finale, es braucht von jedem Spieler eine spielerische und kämpferische Top-Leistung“, forderte der 52-jährige Amerikaner. Cleverness sollen seine Spieler zeigen und gefährliche Konter unterbinden.

Für Salzburg wäre es der siebente EBEL-Titel, der dritte in den jüngsten vier Jahren. Sollte der Triumph in der Bozner Eiswelle vor 7200 Zuschauern nicht gelingen, hätten Trattnig und Co. in einem entscheidenden siebenten Spiel am Freitag (20.20 Uhr) Heimvorteil.

Darauf wollen sie es nicht ankommen lassen. „Wir haben jetzt eine super Chance. Wir erwarten natürlich eine Bozner Mannschaft, die alles versuchen wird, die Serie zu verlängern, aber da wollen wir gegenhalten“, sagte Brant Harris, Siegtorschütze am Sonntag.

Entscheidung nach 76 Minuten. Am Sonntag hatte sich Salzburg in einem wahren Krimi den ers­ten Matchpuck gesichert. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Heimspiel gewannen die Bullen mit 6:5 (2:1,1:2,2:2,1:0) erst in der Verlängerung. Salzburg verspielte dabei drei Mal einen Vorsprung und ging mit einem Rückstand ins Finish, in dem es keinen der 3400 Zuschauer in der Volksgartenarena auf den Sitzen hielt. Die Mannschaft von Greg Poss ging mit zwei Powerplay-Toren 5:4 in Führung, vergab die große Chance auf einen Empty-net-Treffer und kassierte 54 Sekunden vor der Schlusssirene noch den Ausgleich zum 5:5. Brant Harris entschied schließlich die Partie in der 16. Minute der Verlängerung, womit die Roten Bullen erstmals in dieser Serie voranliegen.

Erinnerung. Salzburg und Bozen waren bereits 2014 in der Finalserie der EBEL aufeinandergetroffen. Damals wurde die Serie noch im Best-of-Five-Format ausgetragen. Im entscheidenden fünften Spiel siegte am 13. April 2014 der HC Bozen Südtirol in Salzburg mit 3:2 nach Verlängerung. Den Siegtreffer erzielte der aktuelle Dornbirner Ziga Pance.

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