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Ein Dreikampf um zwei Tickets in die K.o.-Phase

Japan reicht heute ein Punkt, um das Achtelfinale zu erreichen. Auf Kolumbien wartet gegen den Senegal „ein weiteres Finale“.

Aus drei mach zwei. Während in Gruppe G mit Belgien und England die beiden Aufsteiger schon vor dem heutigen dritten Spieltag feststehen, ist in Gruppe H Hochspannung garantiert: Japan, Senegal und Kolumbien rittern um die zwei begehrten Plätze im Achtelfinale.

Die vermeintlich leichteste Ausgangsposition haben dabei die Japaner. Den „Blauen Samurai“ reicht bereits ein Remis, das gegen die schon fix ausgeschiedenen Polen gelingen sollte. Doch Kapitän Makoto Hasebe will auf Sieg spielen: „Ich denke, wir sollten uns darauf konzentrieren, drei Punkte zu holen, anstatt irgendwelche Rechnungen anzustellen.“ Für das Team von Coach Akira Nishino geht es um den dritten Einzug in die K.o.-Runde nach 2002 und 2010. Die punktelosen Polen rund um Starstürmer Robert Lewandowski will man jedenfalls ernst nehmen. „Man hat bei Marokkos 2:2 gegen Spanien gesehen, dass es einem bei diesem Turnier kein Gegner leicht macht“, sagte Stürmer Shinji Okazaki. „Unsere Situation ist keinesfalls sicher. Jeder im Team weiß das.“

Im Parallelspiel liegt es nach dem Scheitern von Ägypten, Marokko, Tunesien und Nigeria am Senegal, als letztes afrikanisches Team die Fahne hochzuhalten. Wie den Japanern genügt auch den „Löwen von Teranga“ ein Unentschieden fürs Weiterkommen, jedoch wartet auf Sadio Mane & Co. eine Mannschaft, die ihren Aufwärtstrend fortsetzen will. Die Hoffnungen der Kolumbianer ruhen dabei in Samara auf dem wiedererstarkten Spielgestalter James Rodriguez und Kapitän Radamel Falcao, der gegen Polen sein erstes WM-Tor bejubelte. Mit Juan Cuadrado von Juventus Turin und Juan Quintero von River Plate verfügen die Kolumbianer aber über weitere gefährliche Offensivwaffen.

„Senegal ist ein weiteres Finale – und so muss man es auch angehen“, erklärte Falcao, der die WM 2014 in Brasilien wegen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte. Sollte der dringend benötigte Sieg nicht gelingen, könnte Kolumbien-Trainer Jose Pekerman seinen Hut nehmen: „Wir sind gekommen, um die Gruppenphase zu überstehen. Wenn wir das nicht schaffen würden, wäre es eine Enttäuschung.“

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