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Kontinentalverbände

Europa und Südamerika weiter dominant bei der WM

Mexiko steht als einziges Team des Concaf im Achtelfinale.  Reuters

Mexiko steht als einziges Team des Concaf im Achtelfinale.  Reuters

Trotz des Ausscheidens von Top-Favorit und Titelverteidiger Deutschland dominieren bei der Fußball-WM in Russland bisher unter anderem die europäischen Teams. 10 von 16 Achtelfinalisten stellt die ­UEFA, nur vier Teams aus Europa verabschiedeten sich vorzeitig – neben der DFB-Auswahl mussten auch Island, Serbien und Polen bereits die Heimreise antreten.

Noch besser ist die Quote lediglich bei den Südamerikanern, die vier ihrer fünf Mannschaften unter die letzten 16 brachten. Aus der Nord- und Mittelamerika-Zone schaffte es Mexiko als einziges von drei Teams in die K.o.-Phase, aus Asien mit Japan eine von fünf Auswahlen. Einen schweren Rückschlag gab es für Afrika – alle fünf angetretenen Länder schieden aus. Vor vier Jahren standen noch zwei afrikanische Teams im Achtelfinale.
So dürfte der Kampf um den WM-Titel wie gehabt zwischen Europa und Südamerika entschieden werden. Elf Mal ging die Krone bisher an euro­päische, neun Mal an südamerikanische Mannschaften. Noch nie kam der Weltmeister vier Mal in Folge vom selben Kontinent. Das könnte in Russland der Fall sein, denn zuletzt triumphierten Deutschland (2014), Spanien (2010) und Italien (2006).

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