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Das Service ist das Um und Auf

Dominic Thiem kam bisher in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. APA

Dominic Thiem kam bisher in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. APA

In Wimbledon muss sich der erste Aufschlag von Thiem verbessern. In der ersten Runde trifft er auf Routinier Baghdatis.

Von Alexander Tagger

Seit Mittwoch weilt Dominic Thiem mit seinem Betreuerstab in Wimbledon, wo er sich akribisch auf das dritte Grand-Slam-Spektakel des Jahres einschlägt. Zum Auftakt geht es für den Vorjahres-Achtelfinalisten gegen Marco Baghdatis. Eine machbare Aufgabe – auch, wenn Coach Günter Bresnik wie gewohnt warnt: „Vor allem auf Rasen sind viele ungesetzte Spieler unberechenbar und können zum Stolperstein werden. Allerdings kommen besseren Spielern hier die Matches auf drei Gewinnsätze entgegen.“

Vor dem Flug nach London entspannte sich Thiem drei Tage auf Mallorca. Ob es nun schwierig sei, wieder jenen Fokus zu finden, den sein Schützling bei den French Open aufgebaut hatte? „Nach ein, zwei Spielen sollte er wieder voll drinnen sein“, sagt Bresnik. Was den Trainerfuchs überrascht: „Das Gras ist heuer anders geschnitten, die Plätze sind trocken und nicht so schnell.“

Wie auf rohen Eiern. Eines ist vor dem Auftakt klar: Um im Tennis-Mekka in die gewünschte Erfolgsspur zu finden, muss Thiems Service funktionieren. „Aufschlag und Return sind vor allem hier das Um und Auf. Bei den ersten Aufschlägen schwankt bei Domi die Quote noch zu sehr.“ Entscheidend sei auf Rasen auch die Umstellung bei der Beinarbeit. „Im Gegensatz zu Sand ist es viel leichter, aus der Balance zu kommen. Man muss auf Rasen wie auf rohen Eiern laufen“, sagt Bresnik.

Keine rot-weiß-rote Dame. Und wie steht es mit den Erwartungen? Immerhin hatte der French-Open-Finalist in Paris gemeint, dass es an der Zeit für den nächsten Schritt sei. „Einen solchen wird es auch geben. Allerdings sind es auf diesem Level nur noch relativ kleine“, sagt Bresnik, der an Thiem keine Vorgaben richtet. „Wenn er das, was er hier im Training gezeigt hat, umsetzen kann, dann ist sicher einiges möglich.“

Neben Österreichs Nummer eins hat sich mit Dennis Novak (er trifft auf Peter Polansky) auch dessen bester Freund über die Qualifikation in den Hauptbewerb gekämpft. Bei den Damen ist Rot-Weiß-Rot an der Church Road nicht vertreten. Hohe Erwartungen ruhen auch auf dem Doppelbewerb. Immerhin ist Oliver Marach an der Seite des Kroaten Mate Pavic topgesetzt. Das Duo, heuer bereits Australian-Open-Sieger und Paris-Finalist, hat mit Wimbledon noch eine Rechnung zu begleichen. So scheiterten der Grazer und sein kongenialer Partner 2017 erst im Endspiel an Melo/Kubot mit 11:13 im fünften Satz. Alexander Peya ist heuer auf dem „Heiligen Rasen“ mit Nikola Mektic auf Position acht gesetzt. Der Feldkircher Philipp Oswald trifft mit Partner Max Mirnyi in der ersten Runde am Mittwoch auf Julio Peralta und Horacio Zeballos.

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