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Uruguay schickt Ronaldo auf die Heimreise

Die Südamerikaner gewinnen im Achtelfinale durch zwei Tore von Cavani 2:1. Europameister Portugal ist ausgeschieden.

Der regierende Europameister muss nach dem Achtelfinale die Heimreise antreten. Portugal fand im stark aufspielenden Team aus Uruguay seinen Meister, auch Ronaldo konnte sich kaum in Szene setzen und verlor in Sotschi 1:2. Matchwinner war Paris-Saint-Germain-Angreifer Edinson Cavani mit zwei Treffern.

Der Sieg der Südamerikaner kommt wenig überraschend. Uruguay, immerhin WM-Semifinalist 2010, hatte im Jahr 2018 alle sechs Partien zu null gewonnen, darunter die drei WM-Gruppenspiele. Spricht auch für die bärenstarke Defensive, angeführt von Tormann Muslera und den Innenverteidigern Godin und Gimenez, die bei Atletico Madrid eine zentrale Rolle spielen. Und es spricht natürlich auch für den Angriffswirbel – mit Suarez und Cavani verfügt man über eines der besten Sturm-Duos der Welt.

Auf der anderen Seite stellte sich die zentrale Frage: Wird Weltfußballer Ronaldo ein paar seiner Genieblitze zünden und den Europameister wie so oft im Rennen halten?

Vermutlich hat auch Ronaldo gestaunt über das frühe 1:0 für Uruguay, das aus einem der wohl längsten Doppelpässe der Geschichte resultierte. Cavani, rechts an der Seitenlinie, flankt 44 Meter quer übers Feld zu Suarez, der ganz links außen steht. Cavani sprintet ins Zentrum und verwertet die Retour-Flanke per Kopf (7.). Einfach wunderschön! Beinahe wäre Suarez das 2:0 gelungen, doch Tormann Rui Patricio war beim Freistoß zur Stelle (22.).

Ronaldo war auf sich allein gestellt, auch, weil der Kollegenschaft unterstützungstechnisch die Mittel fehlten. Ein Schuss aufs Tor, ein Freistoß in die Mauer, ein paar Tempodribblings, mehr war nicht in Hälfte eins. Ronaldos fünfter Treffer bei dieser Endrunde lag in weiter Ferne.

Nach der Pause funktionierte das portugiesische Kollektiv besser, die Kombinationen wurden ansehnlicher. Und die Offensivbemühungen belohnt: Nach einem Corner dreht Guerrero den Ball auf Pepes Kopf, und es steht 1:1 (55.). Wie würde Uruguay den ersten Gegentreffer in diesem Jahr wohl wegstecken? Frag nach bei Cavani! Pepe verliert ein Kopfballduell, Bentancur spielt dem 31-Jährigen in den Lauf und der schlenzt den Ball unhaltbar zum 2:1 ins Netz (62.).

Ronaldo pushte seine Jungs nach vorne, man rannte Sturm, aber: Der hellblaue Abwehrverbund funktionierte prächtig. Vermutlich wird man Diego Godin ein Denkmal bauen.

Ob es wohl Ronaldos letzter Auftritt auf der WM-Bühne war? Bei der Endrunde 2022 wird er 37 Jahre alt sein.

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