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Kommentar

Das geteilte Märchen

Der Rahmen konnte gar nicht nicht besser gewählt werden. Denn Österreicher und Niederländer haben ihr Schicksal ertragen, und sind eben nicht zur Fußball-WM gefahren. Was macht’s schon? Wir leben im Land der motorsportlichen Dose und die Holländer haben jetzt „ihren Max“.

Dabei war Helmut Marko am Freitag noch ziemlich mürrisch gewesen, grantelte herum über Rennsimulationen, dass man Mercedes nicht erreiche und Ferrari scheinbar auch zu schnell sein könnte. Der Rückstand sei zu groß. Wie schnell Red Bull im Rennen zurück auf die Ideallinie gefunden hat, war berauschend. Seit 13 Jahren führt Red Bull zusammen mit den üblichen Branchenführenden Regie in der Formel 1. Gemessen an der Größe von Österreich hat kein anderes Land Ähnliches vorzuweisen.

Man hat einen Deal mit Honda eingefädelt. Und man hat jetzt endlich auch den Heim-Grand-Prix auf der hauseigenen Spielwiese gewonnen.

Da muss man sich als Bergvolk auch mit dem Flachländer Verstappen freuen. Und so feiert man eben mit den 20.000 Oranjes, die extra angereist waren.

Ein ganz spezielles und einzigartiges Sommermärchen. Fußball-WM hin, Kickerei in Russland her: Das haben wir nun auch Deutschland voraus.

Das geteilte Märchen
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