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Fussball

Bizau spielt in der kommenden Saison in der Vorarlbergliga

In Bizau wird der Aufstieg bejubelt. Dietmar Stiplovsek

In Bizau wird der Aufstieg bejubelt. Dietmar Stiplovsek

Die Bregenzerwälder, denen aufgrund der Platzgröße zunächst der Aufstieg verwehrt wurde, sind in der Saison 2018/19 in der höchsten Unterhausklasse dabei

Die mit Hochspannung erwartete Entscheidung in der Causa FC Bizau (die NEUE berichtete) ist gestern Nachmittag gefallen. In den Räumlichkeiten des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) in Hohenems tagte das eigens installierte neutrale Schiedsgericht volle drei Stunden, um zu einer Entscheidung zu kommen. Das fünfköpfige Gremium setzte sich aus dem Vorsitzenden Dr. Gerhard Götschhofer (Präsident des oberösterreichischen Fußballverbandes), Joachim Ganahl (FC Nenzing) und Simon Reis (VfB Hohenems), die für den VFV teilnahmen, sowie Josef Greber (Präsident) und Gebhard Erath, die den Landesliga-Meister Bizau vertraten, zusammen. Am Ende erteilte das Schiedsgericht den Bregenzerwäldern die Genehmigung, in der kommenden Saison in der Vorarlbergliga zu spielen.

17er-Liga als Lösung. Während sich die kämpferischen Bizauer, die bezüglich der Spielverweigerung aufgrund der Platzgröße alle möglichen Instanzen durchlaufen haben, über ihren Erfolg begeistert zeigten, nahm VFV-Geschäftsführer Horst Elsner den Entscheid sehr skeptisch hin.

„So wie es im Moment aussieht, muss BW Feldkirch nicht absteigen und wird wohl nicht freiwillig den Gang nach unten antreten, wird es eine 17er-Liga geben. Der notwendige Modus und die zusätzlichen Termine lösen jedoch keine Freude aus.“ Festzuhalten ist noch, dass die Genehmigung für den FC Bizau laut Elsner vorerst für ein Jahr gilt. „Es gibt also keine Ansprüche für die Zukunft.“

Etwas mehr als 14 Tage nach dem Ende der Meisterschaft hat diese Entscheidung auch Folgen – und zwar positive – für einige Vereine in den unteren Spielklassen. „Es wird überall einen dritten Aufsteiger geben“, führt Elsner weiter aus und sorgt damit für Freude im Lager des SV Frastanz (Dritter 1. LK), FC Klostertal (Dritter 2. LK), FC Alberschwende 1b (Dritter 3. LK), FC Sulz 1b (Dritter 4. LK) sowie SC Mittelberg (Dritter 5. LK Oberland) und SK Meiningen 1b (Dritter 5. LK Unterland). Über die Auf- und Abstiegsbestimmungen im neuen Meisterschaftsjahr berät sich der VFV dann in den nächsten Tagen.

 Günther Böhler

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