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Radsport

Weltklasse fordertÖsterreichs Elite

Das Starterfeld der 70. Österreich-Rundfahrt ist hochkarätig. Die Teams und Fahrer werden am Freitag beim Feldkircher Weinfest vorgestellt.

Von Johannes Emerich

Zwei Tour-de-France-, fünf Giro- und fünf Vuelta-Etappensieger werden am Freitag ab 17 Uhr in der Feldkircher Altstadt auf dem Podium des Weinfestes als Starter der Österreich-Rundfahrt präsentiert. Passend zum schwierigsten Etappenplan seit vielen Jahren präsentiert sich auch das Starterfeld der 70. Österreich-Rundfahrt als Herausforderung für die österreichischen Teams.

Das Team Bahrain-Merida kommt mit einer hochkarätigen Aufstellung nach Vorarlberg. Mit Hermann Pernsteiner steht auch ein Österreicher in Diensten des persischen Teams, der Niederösterreicher muss sich aber zunächst gegen die team­interne Konkurrenz durchsetzen. Kanstantsin Siutsou aus Weißrussland fuhr etwa schon beim Giro d’Italia 2011 auf den neunten Platz und siegte in dieser Saison bei der Kroatienrundfahrt. Der Italiener Giovanni Visconti kann auf zwei Etappensiege beim Giro zurückblicken und musste sich vor einer Woche bei den italienischen Meisterschaften lediglich Elia Viviani geschlagen geben. Auch die ukrainische Nachwuchshoffnung Mark Padun zeigte in dieser Saison bereits bei der Tour de Suisse und der Tour of the Alps (mit Etappensieg in Innsbruck) auf.

Denifl will den zweiten Streich. Der vielleicht beste Rundfahrer des gesamten Starterfeldes ist Louis Meintjes. Der Südafrikaner aus dem Team Dimension Data klassierte sich zuletzt zwei Mal auf dem starken achten Platz bei der Tour de France.

Emotionaler Favorit ist jedoch Stefan Denifl. Der Vorjahrssieger könnte als erster Fahrer seit Gerrit Glomser 2003 seinen Titel wiederholen. Anhaltende Knieprobleme haben den Tiroler in der laufenden Saison allerdings lange ausgebremst. Er könnte sich in diesem Jahr auch vor allem auf die zweite Etappe konzentrieren, die von Feldkirch in Denifls Heimat, das Stubaital, führt.

Neben dem Team Vorarlberg Santic, das vor allem auf die Dreifachspitze Patrick Schelling/Daniel Geismayr/Matteo Badilatti setzt, rechnet sich das erfolgreichste heimische Team Felbermayr Simplon Wels große Chancen auf Top-Platzierungen aus. Der Formaufbau des Rundfahrtsiegers aus dem Jahr 2013 und Felbermayr-Kapitäns Riccardo Zoidl scheint jedenfalls zu stimmen, wie sein Rundfahrtsieg bei der Tour de Savoie Mont Blanc (vor Badilatti) bewies.

Zeitplan

Freitag, 6. Juli

17 Uhr: Präsentation der Teams im Rahmen des Weinfestes

Samstag, 7. Juli

10 Uhr: Einschreiben der Fahrer

11 Uhr: Start zur ersten Etappe

ca. 14.30 Uhr: Zielankunft vor dem Montforthaus, Feldkirch

ca. 14.45 Uhr: Siegerehrung

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