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Alles ist angerichtet für ein Rad-Fest

Hart, härter, Ö-Tour. Die 70. Landesrundfahrt durch Österreich wird ein Kraftakt: 8 Etappen, 1172,2 Kilometer und 23.141 Höhenmeter.

Egal, wie man es anstellt, Kritik sei man ohnehin ausgesetzt, sagt Franz Steinberger. Es würde sich immer jemand aufregen, und auch vor der 70. Ausführung der Österreich-Rundfahrt gab es Widerworte. Grund der Aufregung ist das Profil der Landesrundfahrt über 1172,2 Kilometer und 23.141 Höhenmeter auf acht Etappen (siehe Grafik rechts). Das heißt: viele Anstiege für ein Rennen dieser Kategorie; nicht nur für einige heimische Fahrer wohl zu viele. „Ja, die Tour ist sehr schwierig und es werden einige Fahrer absteigen. Wir sind eben in den Bergen. Und im Gegenzug sind wir bei den Distanzen zurückgegangen“, erklärt Steinberger.

Die „Scharfrichter“ vergangener Jahre, wie das Kitzbüheler Horn (3. Etappe) oder der Großglockner (5. Etappe), werden diesmal quasi im Vorbeifahren genommen. „Wir waren – zu Recht – oft in der Kritik, dass die Tour dort vorzeitig entschieden wurde. Diesmal bleibt sie bis zum letzten Tag spannend.“ Für den Tourdirektor sind zwei Faktoren bei der Streckenplanung entscheidend: „Einerseits der wirtschaftliche Aspekt, der im Vordergrund zu stehen hat. Man muss da fahren, wo man Geld bekommt. Und andererseits der sportliche Wert.“ Im zweiten Jahr von Steinbergers zweiter Amtszeit als Direktor habe man wirtschaftlich wieder sicheren Boden erreicht, beteuert er. Nach dem Fast-Aus vor zwei Jahren sei die Lage stabil, auch wenn er über das Budget nicht viel sagt: „Das verleitet immer zu Spekulationen.“ Wichtig sei es, die Marke „Ö-Tour“ zu stärken und zu etablieren. Steinberger: „Das bedeutet auch wirtschaftliche Sicherheit für die Tour. Und es redet jeder darüber.“

Alles ist möglich. Die Ö-Tour sei nicht dazu da, allen Fahrern zu gefallen. Auch wenn das heißt, dass ob der vielen Anstiege und Bergankünfte der Favoritenkreis bei der Jubiläumsschleife sehr klein ist. Das bestreitet Steinberger gar nicht und bemüht ein Zitat von Bernhard Eisel, der sich als „Beifahrer“ im Auto seines Teams Dimension Data für ein paar Etappen angekündigt hat: „Eine Rundfahrt ist nur dann schwer, wenn man sie gewinnen möchte – zu fahren ist alles.“

Heute bleibt den Fahrern der letzte Tag zur Vorbereitung auf die anspruchsvollen 1172,2 Kilometer. Und die Vorbereitung endet auf dem Feldkircher Weinfest, wo ab 17 Uhr die Teams offiziell vorgestellt werden.

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