Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Fussball

Viele Aufsteiger, aber keine Absteiger

Feldkirch und Bizau spielen in der kommenden Saison beide in der Vorarlbergliga. Sams, Stiplovsek

Feldkirch und Bizau spielen in der kommenden Saison beide in der Vorarlbergliga. Sams, Stiplovsek

Durch die Einführung der Eliteliga wird es 2018/19 keinen Absteiger geben. Die Platzgrößen-Regelung ist hingegen schon wieder Geschichte.

Von Sebastian Rauch

Die Einführung der Eliteliga ab der Saison 2019/20 zieht weitreichende Kreise in das Vorarlberger Unterhaus. Die Eliteliga wird in Zukunft die Regionalliga ersetzen und sieht vor, dass sich zehn Vorarlberger Vereine im Herbst in einer Hin- und Rückrunde duellieren. Danach steigen die besten zwei oder drei Teams (muss noch entschieden werden) auf und spielen gegen die besten Vertreter aus Tirol und Salzburg um den Aufstieg in die 2. Liga.

Es bedarf also zehn Vereine in der Eliteliga. Somit werden zu den vier diesjährigen Regionalisten sechs weitere aus der Vorarlbergliga hochgezogen. Dies zieht jedoch einen Rattenschwanz nach sich, der bis nach unten in die fünfte Landesklasse reicht (siehe Factbox).

Weil so viele Aufsteiger benötigt werden, gibt es klarerweise im Vorarlberger Unterhaus in der Saison 2018/19 keine Absteiger. Ein Aufstiegsverzicht einer Mannschaft ist zwar theoretisch möglich, zieht aber für die verzichtenden Vereine ab der Landesliga eine Abstufung in die letzte Spielklasse nach sich.

Rückstufung. Verzichtet der Meister der Vorarlbergliga auf den Aufstieg in die Eliteliga, so wird dieser in die 2. Landesklasse eingegliedert. In der neuen Eliteliga gelten die Regionalligabestimmungen des ÖFB. Somit muss ein Verein, der dort spielen will, die Platzgröße von mindestens 90 mal 60 Metern gewährleisten. Sollte nun der FC Bizau sportlich den Aufstieg schaffen, würde ihm laut VFV-Geschäftsführer Horst Elsner die Teilnahme an der dritthöchs­ten Spielklasse aber verwehrt bleiben. Vor ihrer Einführung bereits wieder abgeschafft wurde die Vorschrift der Mindestplatzgröße in der Vorarlbergliga. Nachdem Bizau das Recht vor einem Schiedsgericht am Dienstag erstritten hat, in der Vorarl­bergliga trotz eines zu kleinen Platzes am Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen, ließ der Verband die Regelung fallen.

Für die Regionalliga gilt dies jedoch nach wie vor, weswegen Bizau eben nicht aufsteigen kann. Sollten die Wälder Meis­ter in der Vorarlbergliga werden, gilt der Nichtaufstieg aber nicht als Verzicht. Sie würden einfach weiterhin in der Vorarlbergliga verbleiben und dort am Spielbetrieb teilnehmen.

17 Mannschaften. Für die Spielzeit 2018/19 sind in der Vorarl­bergliga durch den Aufstieg von Bizau nun 17 Mannschaften genannt. Daher rücken die Drittplatzierten der Ligen darunter, Frastanz (1. Landesklasse), FC Klostertal (2. Landesklasse), FC Alberschwende 1b (3. Landesklasse) und FC Sulz 1b (4. Landesklasse), als Aufsteiger in die nächsthöhere Spielklasse auf.

Auf- und Abstiegsregelung im Unterhaus

Vorarlbergliga:
(17 Mannschaften). Aus der Vor­arlbergliga steigen so viele Mannschaften in die Eliteliga Vorarlberg auf, bis die Klassenstärke von zehn Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

Landesliga:

(14 Mannschaften). Aus der Landesliga steigen so viele Mannschaften in die Vorarlbergliga auf, bis die Klassenstärke der Vorarlbergliga von 16 Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

1. Landesklasse:
(14 Mannschaften). Aus der 1. Landesklasse steigen so viele Mannschaften in die Landesliga auf, bis die Klassenstärke der Landesliga von 14 Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

2. Landesklasse:
(14 Mannschaften). Aus der 2. Landesklasse steigen so viele Mannschaften in die 1. Landesklasse auf, bis die Klassenstärke der 1. Landesklasse von 14 Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

3. Landesklasse:
(14 Mannschaften). Aus der 3. Landesklasse steigen so viele Mannschaften in die 2. Landesklasse auf, bis die Klassenstärke der 2. Landesklasse von 14 Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

4. Landesklasse:
(13 Mannschaften). Aus der 4. Landesklasse steigen so viele Mannschaften in die 3. Landesklasse auf, bis die Klassenstärke der 3. Landesklasse von 14 Mannschaften erreicht ist. Es gibt keine Absteiger.

5. Landesklassen:

Aus den 5. Landesklassen steigen so viele Mannschaften in die 4. Landesklasse auf, bis die Klassenstärke der 4. Landesklasse von 14 Mannschaften erreicht ist. Sollte es eine ungerade Zahl an Aufsteigern geben, erfolgt ein Relegationsspiel zwischen den beiden bestplatzierten Nichtdirektaufsteigern aus den beiden 5. Landesklassen auf einem neutralen Platz.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.