Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Rundfahrtohne denTitelverteidiger

Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa

Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa

Österreich-Rundfahrt-Sieger Stefan Denifl musste sein Antreten in Feldkirch aufgrund eines heftigen Trainingssturzes absagen. Mit dabei sind dagegen zwei Lokalmatadore.

Von Johannes Emerich

Der Sturz von Stefan Denifl muss heftig gewesen sein. „Er hat mir ein Foto geschickt, sein Helm war darauf völlig zerbröselt“, erzählte Team-Vorarlberg-Santic-Manager Thomas Kofler. Denifl, der 2006 beim Vorarlberger Team unter Vertrag gestanden ist und im Vorjahr die Österreich-Rundfahrt für sich entschieden hat, musste seinen Start bei der Ö-Tour absagen. Der Tiroler war am Donnerstag bei einer Trainingsfahrt auf der Zillertaler Höhenstraße zu Sturz gekommen und hatte sich dabei eine schwere Gehirnerschüttung zugezogen. „Mein Helm hat mir wohl das Leben gerettet oder mich zumindest vor viel Schlimmerem bewahrt“, sagte der geschockte 30-Jährige. Die Ärzte haben dem Tiroler absolute Ruhe verordnet, selbst bei der Zielankunft am Sonntag in Fulp­mes wird Denifl voraussichtlich nicht anwesend sein.

Zwei Vorarlberger on Tour. Damit ist die größte Hoffnung auf einen Heimsieg schon vorbei. Nun müssen andere für den Aqua-Blue-Profi in die Bresche springen. Der Dornbirner Daniel Geismayr ist einer dieser Kandidaten auf eine österreichische Überraschung. Doch der Fahrer des Teams Vorarlberg-Santic ist kein Mann der großen Töne. Zumindest große Vorfreude auf die Rundfahrt ist dem Mountainbikespezialisten zu entlocken.

Mit Jodok Salzmann steht heute ab 11 Uhr auch ein zweiter Dornbirner am Start in der Feldkircher Innenstadt. Der 23-Jährige in Diensten des steirischen WSA-Pushbikers-Teams bestreitet heuer seine zweite Tour.

Feuerwerk garantiert. Im Rahmen des Feldkircher Weinfests wurden gestern Abend die 138 Teilnehmer der Rundfahrt offiziell präsentiert. Neben den beiden Dornbirner Startern ist mit Harald Morscher noch ein weiterer Vorarlberger in die sportlichen Abläufe einer teilnehmenden Mannschaft entscheidend involviert. Der Rundfahrtsieger von 1994 nimmt die Ö-Tour als Sportlicher Leiter des Bahrein-Merida-Teams in Angriff und kann seinen Fahrern vielleicht auf der ersten Etappe die entscheidenden Tipps gehen.

Die Teamchefs erwarten heute eine rasante Fahrt rund um Feldkirch. Speziell jene Fahrer, die sich zwar im hügeligen Gelände wohl fühlen, aber denen Ankünfte wie am Kitzbüheler Horn oder auf dem Großglockner zu anspruchsvoll sind, haben sich den „Walgau-Giro“ sicher ganz genau angeschaut. Bereits in der ersten Runde ist mit zahlreichen Attacken zu rechnen.

Aufgrund der zahlreichen Straßensperren sollten die Zuschauer bereits vor dem Start ihre Position an der Strecke einnehmen. Für die Phasen, in denen keine Fahrer auf der Strecke vorbeikommen, bietet alpentour.tv einen Livestream.

<p class="caption">Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa</p>

Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa

<p class="caption">Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa</p>

Das Team Vorarlberg-Santic mit Daniel Geismayr (ganz links oben) zeigte sich optimistisch. Ebenso wie Jakob Salzmann (oben). Stefan Denifl (unten) dankte dagegen seinem Helm.  Philipp Steurer (2), Apa

Zeitplan

Vier Runden je 38,2 Kilometer

insgesamt 152,8 Kilometer und 2532 Höhenemeter

Einschreiben der Teams

10 Uhr vor dem Montforthaus

Durchfahrtszeiten je Schnitt

44 km/h/42 km/h/40 km/h

Start Montforthaus Feldkirch

11 Uhr/11 Uhr/11 Uhr

Ortsdurchfahrt Nenzing

11.15/11.16/11.16

Märchenwald Schnifis

11.30/11.31/11.33

Schwarzer See

11.41/11.43/11.45

1. Zieldurchfahrt Feldkirch

11.53/11.55/11.58

1. Sprintwertung „Rössle“

12.07/12.11/12.14

1. BW Schnifis (Kat. 3)

12.22/12.26/12.30

2. BW Schwarzer See (Kat. 3)

12.33/12.38/12.43

2. Zieldurchfahrt Feldkirch

12.45/12.50/12.56

2. Sprintwertung „Rössle“

13.00/13.06/13.12

3. BW Schnifis (Kat. 3)

13.14/13.21/13.27

4. BW Schwarzer See (Kat. 3)

13.25/13.32/13.40

3. Zieldurchfahrt Feldkirch

13.37/13.45/13.53

3. Sprintwertung „Rössle“

13.52/14.00/14.09

Märchenwald Schnifis

14.07/14.16/14.26

Schwarzer See

14.18/14.27/14.37

Ziel Montforthaus Feldkirch

14.30 Uhr/14.40 Uhr/14.51 Uhr

Siegerehrung Montforthaus

circa um 15 Uhr

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.