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Kommentar

Do Swidanja, Russland

Wer die beiden Halbfinalspiele am Freitag gesehen hat, der mag sich einen Tag danach durchaus in einer anderen Sportart gewähnt haben. Die Qualität der beiden Spiele reichte (bei Weitem) nicht an das heran, was etwa Belgien und Brasilien auf den Rasen von Kasan gezaubert hatten.

Aber manchmal muss man nicht mit der Zunge schnalzen ob der Gustostückerln auf dem Feld, manchmal reicht es einfach mitzufiebern und zu hoffen. Wie viele Fußball-Nostalgiker mit England, denen so viele auch das Finale wünschen.

Manch einer hat sicher auch mit dem Gastgeberland gefiebert, aber das russische Märchen, das tatsächlich eines war, fand doch kein Happy End. Und als erstes Veranstalterland, das das Viertelfinale erreicht hatte, war dort Endstation. So oder so, die Erwartungen wurden übertroffen. Aber irgendwann stoßen eben auch Zusammenhalt, Begeisterung und (Spiel-)Rausch an ihre (kroatischen) Grenzen.

Jetzt kann der Fußball also wirklich nur „nach Hause“ ins Mutterland England kommen, statt beim Heimteam dieser WM zu bleiben.

Und auch wenn man der Mannschaft von Stanislaw Tschertschessow „Do Swidanja – Auf Wiedersehen“ sagen muss: Zur WM darf man schon am Dienstag wieder „Servus“ sagen. Mit dem ersten Halbfinale.

Und das wird zweifellos wieder ein Kracher.

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