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Rätselraten über Ferrari-Blitzstarts nach Vettel-Sieg

Die Formel 1 ist spannend wie schon lange nicht mehr. Beim GP in Silverstone holte sich Sebastian Vettel den Sieg.

Der Sieger hieß Sebastian Vettel, der sich auch von einem schmerzenden Nacken auf dem Weg zum Triumph in der Heimat seines großen WM-Rivalen Lewis Hamilton nicht aufhalten ließ – der Brite war nach einer grandiosen Aufholjagd von ganz hinten auf Platz zwei der Held der Fans. „Es war ein heißer Kampf, das Safety Car hat noch einmal zusätzliche Würze reingebracht, aber jetzt bin ich überglücklich“, strahlte Vettel nach dem 51. Sieg seiner Karriere, mit dem er in der ewigen Statistik mit Alain Prost gleichzog. Und das, obwohl er am Freitag mit Nackenschmerzen das Training abbrechen musste, sogar einen Start im Qualifying überlegte.

Trotz aller Unbeweglichkeit: Im Rennen erwischte der viermalige Weltmeister einen perfekten Raketenstart, „schon ein ganz wichtiger Baustein zum Sieg“. Schon mutmaßt die Szene, dass Ferrari, das die Kopfstützen am Auto für Vettel extra polsterte, da irgendeinen Trick gefunden hat. Denn niemand traut einem Fahrer allein solche Blitzstarts zu. Wie Vettel an die Spitze stürmte, ist für viele einfach unglaublich.

Aufholjagd im Mercedes. Ganz im Gegensatz zu Hamilton: Der amtierende Champion kam nach seiner sehr emotionalen Poleposition am Samstag, als er Vettel um 44 Tausendstel hinter sich ließ, sehr schlecht weg. Nicht nur der Deutsche kassierte ihn sofort, auch Teamkollege Valtteri Bottas ging vorbei – und dann rutschte in der dritten Kurve Kimi Räikkönen nach einem Verbremser in seinen Mercedes, drehte ihn um und warf Hamilton damit ans Ende des Feldes zurück. Doch obwohl der über Funk klagte, dass sein Auto hinten beschädigt sei, startete er eine fantastische Aufholjagd. Nach elf Runden war er schon Sechster.

Eine Safety-Car-Phase 20 Runden vor Schluss nach einem heftigen Abflug von Marcus Ericsson im Sauber wirbelte noch einmal alles durcheinander.

Nach dem Re-Start machte Vettel von Anfang an Druck auf den führenden Bottas, von hinten kamen Hamilton und Räikkönen immer näher, rundenlang lagen die Top vier innerhalb von zwei Sekunden. Fünf Runden vor Schluss presste sich Vettel an dem Finnen, dessen Reifen offensichtlich am Ende waren und dem am Ende nur Rang vier blieb, vorbei.

 Karin Sturm

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