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Schelling und Badilatti unter den Top Fünf

Ben Hermans war am Horn nicht zu schlagen. Gepa

Ben Hermans war am Horn nicht zu schlagen.

 Gepa

Der Belgier Ben Hermans siegt auf der dritten Etappe der Österreich-Rundfahrt am Kitzbühler Horn. Daniel Geismayr verliert Zeit.

Von Johannes Emerich

Der Anstieg zum Kitzbüheler Horn ist die österreichische Antwort auf die Kehren nach Alpe d’Huez. Auf der ersten schwierigen Bergankunft bei der heurigen ­Österreich-Rundfahrt wurden die Karten der aktuellen Kraftverhältnisse im Feld offengelegt. Und das Team Vorarlberg Santic kann zufrieden mit der Entwicklung sein. Durch die Etappenränge vier und fünf der beiden Schweizer Matteo Badilatti und Patrick Schelling schob sich die Ländle-Equipe in der Teamwertung auf den zweiten Platz nach vorne.

Wie schon bei den ersten beiden Etappen setzte sich auch am dritten Tag auf dem Weg von Kuf­stein aufs Kitzbüheler Horn früh eine Gruppe aus dem Peloton ab. Und zum dritten Mal waren Team-Vorarlberg-Santic-Fahrer Davide Orrico und Aaron Gate von Aqua Blue Teil dieser Ausreißergruppe. Trotz eines zwischenzeitlichen Vorsprungs von fünf Minuten wurde die Fluchtgruppe allerdings kurz vor dem Schlussanstieg eingeholt. Die Anstrengungen von Orrico bieben somit ein weiteres Mal unbelohnt.

Attacke von Badilatti. Auf der knapp acht Kilometer langen Steigung zum Horn bestimmte einmal mehr das Team von Bah­rain-Merida das Tempo. Fahrer um Fahrer verlor den Anschluss an die starken Bergfahrer. Fünf Kilometer vor dem Ziel musste schließlich auch Daniel Geismayr abreißen lassen.

An der Spitze des Feldes war es Team-Vorarlberg-Santic-Fahrer Badilatti, der drei Kilometer vor dem Ziel das furiose Finale mit einer Attacke eröffnete. Der Schweizer konnte sich zwar einige Sekunden absetzen, eineinhalb Kilometer vor dem Ziel wurde er jedoch von Hermann Pernsteiner und den verbliebenen Bergfahrern gestellt. Zu Beginn des letzten Kilometers konterte Ben Hermans vom Team Israel Cycling Academy mit einem Angriff. Dem Antritt des Ö-Tour-Zweiten aus dem Jahr 2015 konnte keiner mehr folgen, Pernsteiner arbeitete sich mit neun Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel.

Hinter dem Dritten Dario Cataldo leuchteten die zwei Neon-Trikots von Badilatti und Schelling in die Kamera. Die Schweizer rollten zeitgleich auf den Rängen vier und fünf ins Ziel, diese Platzierungen nehmen sie nun auch in der Gesamtwertung ein. Geismayr liegt in der Gesamtwertung als drittbester Österreicher auf Rang 20.

Heute warten erneut drei Bewertungen auf das Peloton, die Strecke führt über den Felbertauern nach Prägraten in Osttirol.

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