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Altach lange ohne FelixLuckeneder

Der Neuzugang vom LASK wird nach einem Innenband-Teilanriss mindestens zehn Wochen fehlen. Altach sondiert den Markt neu.

Von Johannes Emerich

Bisher hatte die Suche nach einem neuen Stürmer wohl oberste Priorität bei den Transferaktivitäten des SCR Altach. Seit der Diagnose bei Verteidiger Felix Luckeneder nach dessen Verletzung im Testspiel gegen die WSG Wattens haben sich die Suchkriterien der Altacher Verantwortlichen aber in Richtung Defensivspieler verändert. Der Neuzugang muss aufgrund eines Teileinrisses des Innenbandes zwar nicht operiert werden, aber zehn bis zwölf Wochen pausieren. „Wir werden den Markt noch einmal sondieren. Innenverteidiger mit einem starken linken Fuß sind aber schwer zu finden. Mit Felix und Simon Piesinger haben wir zwei Spieler, die erst im Laufe des Herbsts zurückkommen. In beiden Fällen gilt es abzuwägen, ob man Ersatz holt oder die Phase durchsteht“, sagt Altach-Trainer Werner Grabherr.

Taktik. Luckeneder war eine der Säulen der Dreierkette, jener Formation, mit der Grabherr seine Mannschaft bisher bevorzugt ins Spiel geschickt hatte. Der Ausfall des 24-Jährigen könnte auch die taktischen Varianten des Neo-Trainers einschränken. „Felix hat sich in dieser kurzen Zeit zu einem Fixposten in der Abwehr entwickelt. Wir haben zum Glück mehrere Spieler, welche die Innenverteidigerposition einnehmen können. Aber solch ein Verlust nimmt uns natürlich die eine oder andere Variante“, sagt der 32-Jährige. Die Position von Luckeneder könnte von Jan Zwischenbrugger, Samuel Oum Gouet oder Leonardo Zottele übernommen werden.

Mit den ehemaligen Testspielern Joshua Gatt und Fahad Bardiro soll es weiterhin Gespräche geben, diese könnten in den kommenden Tagen wieder intensiviert werden. Auch ansonsten bleiben die Fühler von Georg Zellhofer und Co. ausgestreckt, torgefährliche Stürmer, die ihre Klasse bereits unter Beweis gestellt haben, sind jedoch eine rare Spezies, die in ganz Europa begehrt ist.

Alte Fehler vermeiden. Gut vier Wochen ist es her, dass der Vorarlberger Bundesligist das Training für die neue Saison aufgenommen hat. Es war vor allem für Grabherr eine Premiere, der zum ersten Mal als Hauptverantwortlicher in die Vorbereitung gegangen war. Mit dieser ersten Phase seiner Cheftrainertätigkeit ist der Bregenzerwälder sehr zufrieden. „Es war wichtig, dass die Mannschaft voll mitzieht und dass sie sämtliche Inhalte umsetzen konnte. Wir haben ein sehr gutes Trainingslager absolviert, wir sind täglich am Arbeiten. Wir haben in den letzten Monaten gesehen, dass man die Mannschaft sehr sensibel steuern muss. Unser Ziel war, wieder Substanz aufzubauen und die Spieler wieder auf Spur zu bringen. Da sind wir auf einem sehr guten Weg“, blickt Grabherr nicht unkritisch auf die Schlussphase der Vorsaison zurück.

Die Generalprobe. Am Samstag (17 Uhr) dient die Begegnung der Altacher in Montlingen gegen GC Zürich als Generalprobe auf das Cupspiel gegen Parndorf darauffolgenden Wochenende. „Es ist noch mal ein Testspiel, Meisterschaftscharakter kann man nicht simulieren. Es ist für uns wichtig, dass wir von der Einstellung und von der Aggressivität her den Pflichtspiel-Modus finden. Das ist bereits im Training spürbar. Dazu sind die Grasshoppers ein sehr starker Gegner, der gute Einzelspieler hat. Deshalb erwarten wir uns aus dieser Begegnung doch einige Erkenntnisse, die wir bereits gegen Parndorf umsetzen wollen“, gibt der Trainer der Altacher die Richtung vor. Dazu wurden die Schweizer, die mit Trainer Thorsten Fink und den Österreichern Heinz Lindner und Marco Djuricin über rot-weiß-rotes Know-how verfügen, genau analysiert.

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