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Belgien hat keinen Grund zur Sorge

Nach dem WM-Aus gegen Frankreich wird die goldene Generation der Belgier nicht zerbrechen. Die besten Jahre stehen Eden Hazard und Co. erst noch bevor.

Mit schnellem, technisch anspruchsvollem Fußball hat das belgische Nationalteam bei dieser WM groß aufgezeigt. Nach vier Jahren mit dem Status des Geheimfavoriten haben sich die „Roten Teufel“ im Laufe dieser Endrunde des Zusatzes „geheim“ entledigt und für Furore gesorgt, erst im Semifinale gegen Frankreich (0:1) war Endstation. „Es ist einfach frustrierend, Frankreich hat nichts für das Spiel gemacht, sie haben mit elf Spielern vor dem eigenen Tor verteidigt“, schimpfte Tormann Thibaut Courtois.

Das Ende der goldenen Generation ist das WM-Aus aber gewiss nicht. Natürlich, mit Vincent Kompany, Thomas Vermaelen (beide 32), Jan Vertonghen (31) sowie Marouane Fellaini oder Moussa Dembele (beide 30) zählen in zwei bzw. vier Jahren (EM und WM) vor allem die Defensivkräfte nicht mehr zu den Jüngsten – dafür ist die pfeilschnelle Offensive dann erst in ihren besten Jahren. Eden Hazard und Kevin De Bruy­ne sind etwa erst 27 Jahre alt, werden bei den nächsten Großveranstaltungen mit der Routine dieser WM und den Erfahrungen auf Klubebene wohl noch abgebrühter als ohnehin schon auftreten. Der bullige Stürmer Romelu Lukaku ist gar erst 25 Jahre alt. Dazu „rücken viele Talente im belgischen Fußball nach“, sagt Teamchef Roberto Martinez, der die Europameisterschaft 2020 schon im Hinterkopf hat. „Aber zunächst konzentrieren wir uns auf die Bronzemedaille“, sagt der 44-jährige Spanier.

Am Samstag findet das ungeliebte Spiel um Platz drei statt. „Du bist enttäuscht, weil du im Halbfinale ausgeschieden bist. Es ist nicht einfach, dem Spiel um Platz drei in diesem Moment etwas Positives abzugewinnen, aber man hat nicht oft die Möglichkeit, WM-Dritter zu werden“, sagt Martinez. Das bislang einzige Spiel um Platz drei in Belgiens Historie ging übrigens verloren. 1986 unterlagen die Belgier ausgerechnet den Franzosen mit 2:4 nach Verlängerung.

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