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Meisterparade in Wenigzell

Alexej Luzenko jubelte nach seinem Sprintsieg in Wenigzell. Im Vorjahr entschied der Ukrainer eine Etappe der Vuelta für sich. Gepa

Alexej Luzenko jubelte nach seinem Sprintsieg in Wenigzell. Im Vorjahr entschied der Ukrainer eine Etappe der Vuelta für sich. Gepa

Auch nach der sechsten Etappe der Österreich-Tour gibt es noch keine Entscheidung in der Gesamtwertung. Luzenko siegt in Wenigzell.

Von Johannes Emerich

Die Strapazen der diesjährigen Österreich-Rundfahrt neigen sich zwar dem Ende entgegen, die Entscheidung über den Gesamtsieg dürfte jedoch erst heute fallen. Auch die gestrige Berg- und Talfahrt durch das steirische Joglland verlangte den Fahrern zwar einiges ab, die Gesamtklassementsfahrer belauerten sich aber vergebens.

Der Sieg ging zum ersten Mal bei dieser Tour an einen klassischen Ausreißer. Nach einer extrem schnellen Startphase – nach einer Stunde Fahrzeit hatte das Peloton bereits über 50 Kilometer absolviert – gelang einem hochkarätigen Duo beim Anstieg zum Schanzsattel (1. Kategorie) die Flucht. Der slowenische Meister und Feldkirch-Sieger Matej Mohoric (Bahrain-Merida) machte gemeinsame Sache mit Alexej Luzenko, immerhin kasachischer Meister im Trikot von Astana.

Auch einer elitäre Verfolgergruppe rund um Glocknerkönig Pieter Weening und Wout van Aert gelang es nicht, die beiden Meistertrikots wieder aus der Nähe zu betrachten. Im Zielsprint hatte der Ukraine die größeren Kräfte und fixierte seinen dritten Saisonsieg.

Defekt. Das Hauptfeld wurde aufgrund der vielen Anstiege förmlich auseinandergerissen. Viele Fahrer mussten den Anstrengungen der vergangenen Tage Tribut zollen. Nur 22 Fahrer umfasste die Gruppe mit dem Leader Ben Hermans auf der Ziellinie in Wenigzell. Mit dabei waren aber die drei besten Österreicher Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida), Riccardo Zoidl (Felbermayr-Wels), der vor dem Ziel attackiert hatte, und Daniel Geismayr. Der Team-Vorarlberg-Santic-Fahrer aus Dornbirn hatte erneut Pech mit einem Defekt, der wie schon während der Auftaktetappe Energie kostete.

Mit den Schweizern Patrick Schelling als Etappenelfter und Matteo Badilatti stellte das Team Vorarlberg-Santic noch zwei weitere Mitglieder des Pelotons. Trotz dieses mannschaftlich guten Ergebnisses musste die Equipe von Manager Thomas Kofler Astana in der Teamwertung vorbeiziehen lassen. Mit Platz drei stellt man dennoch das mit Abstand beste österreichische Team.

Sonntagberg. Und vielleicht gelingt es Patrick Schelling ja auf der heutigen Etappe noch einen Platz gut zu machen und damit zum zweiten Mal in seiner Karriere auf das Podium der Ö-Tour zu kommen. 53 Sekunden liegt Schelling derzeit hinter dem Träger des roten Leadertrikots, auf den dritten Dario Cataldo fehlen dem Schweizer lediglich fünf Sekunden.

Heute müssen die Fahrer vier Mal die steile Rampe nach Sonntagberg bezwingen, dabei ist Klassikeratmosphäre mit 20.000 Zuschauern an der Strecke garantiert.

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