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Rosige Zukunft für verwelkte Engländer

Das Mutterland des Fußballs muss weiter auf den zweiten WM-Titel warten. Schmerz und Stolz liegen ganz nahe beieinander.

Und er kommt doch nicht nach Hause. Der Fußball nämlich, in sein Mutterland England. „It’s Coming Home“ gaben beinahe alle britischen Fußballfans in den letzten Wochen fast rund um die Uhr zum Besten – im festen Glauben, den ersten WM-Titel seit 1966 zu holen. Und so knapp wie in Russland waren die „Three Lions“ schon lange nicht mehr an diesem Erfolg dran. 1990 erreichte England nämlich zuletzt die Runde der letzten vier Nationen. „Im Moment fühlen wir nur den Schmerz“, gab der hochgelobte englische Nationalteamtrainer Gareth Southgate nach dem 1:2 nach Verlängerung gegen Kroatien zu. Optimistischere Worte fand da schon Prinz William, der auf Twitter postete: „Ich weiß, wie enttäuscht ihr jetzt sein müsst. Aber ich könnte nicht stolzer sein auf diese Mannschaft, und ihr solltet es auch sein.“

Und in der Tat feierten die englischen Fans ihre Mannschaft nach dem bitteren WM-Aus im Moskauer Luschniki-Stadion noch lange, der Oasis-Klassiker „Don’t Look Back in Anger“ („Schau nicht im Zorn zurück“) schallte aus den Lautsprechern, die Anhänger sangen im Chor. Am Ende wurden aber – verständlicherweise – doch Tränen verdrückt. „Wir dachten, wir könnten es schaffen. Aber es hat nicht sollen sein“, sagte Kapitän Harry Kane, der mit sechs Treffern wohl zum Torschützenkönig des Turniers wird (siehe Infobox rechts). „Der Trainer hat kurz zu uns in der Kabine gesprochen. Wir sollen uns nicht schlecht fühlen, sondern stolz sein“, fügte „Prinz“ Harry, wie Kane liebevoll genannt wird, hinzu. Stolz war auch Gary Lineker. Die englische Fußball-Ikone, eigentlich nie um einen frechen Spruch verlegen, meinte nach dem bitteren Aus: „Zutiefst erschüttert, aber diese junge Truppe hat absolut alles gegeben. Das ist ein großer Schritt nach vorne und sie können nur noch besser werden.“

Das sieht auch Teamchef Southgate ähnlich, der seinem Team eine rosige Zukunft prophezeit. Auch in den kommenden Turnieren könne seine Mannschaft um den Titel mitspielen, jedoch betonte der 47-Jährige auch: „Das war eine wunderbare Gelegenheit für uns. Man kann nicht garantieren, dass eine solche wiederkommt.“

Einen Auftritt haben die Engländer bei dieser WM noch, bevor sie wieder nach Hause fliegen. Am Samstag wartet im Spiel um Platz drei die Mannschaft aus Belgien.

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