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Belanglos? Von wegen!

Das Spiel um Platz drei birgt heute noch einiges an Brisanz: Englands Harry Kane und Belgiens Romelu Lukaku kämpfen in St. Petersburg noch um den Titel des Torschützenkönigs.

Möglicherweise ist heute ab 16 Uhr im kleinen Finale der WM in St. Petersburg nicht mehr jeder Star beider Teams in der Startaufstellung. Möglicherweise bekommen im Spiel um Platz drei auch jene englischen und belgischen Spieler ihre Chance, die im bisherigen WM-Verlauf nur wenig Einsatzzeit bekommen haben. Harry Kane und Romelu Lukaku werden aber (wohl) sicher auf dem Rasen stehen, wenn das vorletzte Spiel dieser Endrunde angepfiffen wird.

Der Brite liegt mit sechs Treffern an der Spitze der Torschützenliste, der Belgier zwei Treffer dahinter auf dem zweiten Rang. Den Sieg des Torjägerpokals hat Kane schon vor dem Turnier als Ziel ausgesprochen. So wird das Spiel um Platz drei nun eben doch nicht belanglos. Der Tottenham-Star wäre der erste englische WM-Torschützenkönig seit Gary Lineker im Jahr 1986.

Vor dem Duell mit den Belgiern, das es schon am letzten Spieltag der Gruppenphase gab (damals siegte Belgien in einer ereignislosen Partie 1:0), sagt Englands Trainer Gareth Southgate: „Es ist nicht das Spiel, das irgendeine Mannschaft spielen will. Aber natürlich wollen wir gewinnen.“ Seinen Kapitän Kane lobt er: „Ich könnte nicht mehr von ihm als Kapitän oder als Mensch verlangen.“ Überhaupt ist „Prinz“ Harry Kane ein „Liebling der Schwiegermütter“. Keine Tattoos, keine ausgefallenen Frisuren. Einfach nur ein Stürmer, der gerne Tore schießt. 41 an der Zahl waren es in der abgelaufenen Saison, und das in nur 48 Spielen.

Sein Gegenüber, Romelu Lukaku, ist ebenfalls in der englischen Premier League tätig. Er traf für Manchester United zuletzt in 51 Partien immerhin 27 Mal. Mit seiner körperlichen Robustheit treibt er den gegnerischen Verteidigern regelmäßig Schweißperlen auf die Stirn. Und er wird heute wie seine Mitspieler alles dafür tun, den dritten Platz zu holen. „Das ist auf jeden Fall eine Motivation“, sagt auch Abwehrchef Vincent Kompany. „Schließlich hat Belgien das vorher noch nie erreicht.“ Ein vierter Platz bei der WM 1986 war das höchste der belgischen Fußballgefühle. „Wir wollen das schaffen, was Belgien noch nie geschafft hat“, sagt auch Kevin De Bruyne. „Natürlich hätte ich gerne das Finale gespielt. Doch es ist das letzte Spiel der Saison und man will immer mit einem guten Gefühl in den Urlaub gehen“, ergänzt der 27-Jährige.

Was heute auch für die beiden Torjäger Kane und Lukaku spricht: In den jüngsten Spielen um Platz drei erzielten die Gewinner immer zumindest drei Treffer. Also gut möglich, dass heute ebenfalls ein Torspektakel zu erwarten ist.

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