Sport

Hamilton-Kommission im Kampf gegen Rassismus

21.06.2020 • 14:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lewis Hamilton
Lewis Hamilton gründet Kommission Kampf gegen Rassismus.AFP

Lewis Hamilton befindet, die Formel 1 sei ein „von Weißen dominierter“ Sport.

Weltmeister Lewis Hamilton will mit der Gründung einer Kommission mehr dunkelhäutigen Menschen den Weg in die Formel 1 ebnen. Er wolle dafür sorgen, dass der Motorsport in 20 Jahren „so divers sein wird, wie es die komplexe und multikulturelle Welt ist, in der wir leben“, schrieb der 35 Jahre alte Brite in einem Gastbeitrag für die „Sunday Times“.

Darin berichtete Hamilton erneut von seinem Kampf gegen den Rassismus, den er über seine gesamte Rennfahrer-Karriere hinweg erlebt habe. „Ich hoffe, dass die Hamilton-Kommission echten, greifbaren und messbaren Wandel ermöglichen wird“, schrieb der Mercedes-Pilot.

Gemeinsam mit der Königlichen Akademie für Ingenieurwissenschaft soll die Kommission untersuchen, wie mithilfe des Motorsports mehr junge Schwarze für Wissenschaft, Technik und Mathematik begeistert werden könnten. Dabei will Hamilton auch führende Politiker und Firmenchefs einspannen. „Die Zeit der Binsenweisheiten und symbolischen Gesten ist vorbei“, bekräftigte der Silberpfeil-Star.

Ein „von Weißen dominierter“ Sport

Erneut kritisierte Hamilton die Situation in der Formel 1. „Es fühlt sich an, als wäre nur ein bestimmter Typ Mensch in diesem Sport wirklich willkommen, jemand, der ein bestimmtes Aussehen hat, aus einer bestimmten Lebenswelt kommt, ein bestimmtes Muster erfüllt und sich an bestimmte ungeschriebene Regeln hält“, schrieb der sechsfache Champion.