Sport

Der Heimkomplex hält an

04.07.2020 • 22:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der FC Dornbirn kommt einfach nicht aus seiner Negativspirale heraus. <span class="copyright">GEPA/lerch</span>
Der FC Dornbirn kommt einfach nicht aus seiner Negativspirale heraus. GEPA/lerch

Dornbirner kassieren gegen Lafnitz eine 0:3-Schlappe.

Die Ausgangslage für den FC Dornbirn war vor dem Duell gegen den SV Lafnitz in mehrfacher Hinsicht vielversprechend. Gegen die nach der Corona-Pause noch sieglosen Steirer hätte die Mader-Truppe den ersten Heim­erfolg seit neun Monaten einfahren können, mit dem man zudem in der Tabelle an Austria Lustenau vorbeigezogen wäre. Verdammter Konjunktiv – am gestrigen Nachmittag war die Partie mit einem 0:3 zur Pause – zugleich der Endstand – schon vorzeitig entschieden. Der Heimkomplex, in den letzten sechs Spielen auf der Birkenwiese gab es bei einem Torverhältnis von 1:19 nur einen Punkt, hält also weiter hartnäckig an.

Egzon Shabani versucht sich mit einem Abschluss.  <span class="copyright">GEPA/lerch</span>
Egzon Shabani versucht sich mit einem Abschluss. GEPA/lerch

Joppi-Lang-Eigentor

Mit doppelter Hilfestellung der Dornbirner legten die Gäste aus der Steiermark einen Blitzstart hin. Nach nur 70 Sekunden landete der Ball nach einem unnötigen Joppi-Rückpass, Torhüter Maximilian Lang streifte per „Luftschlag“ das Spielgerät noch, im eigenen Gehäuse. Die Hausherren brauchten eine Viertelstunde, um sich von diesem Schreck zu erholen. Dann aber folgten zwei gute Möglichkeiten aus der Distanz durch Florian Prirsch (17.) und Egzon Shabani (22.).
Zu diesem Zeitpunkt hätte es jedoch schon 2:0 für die Lafnitzer stehen können. Betonung auf hätte, denn David Schloffer hatte bei einem Foulelfmeter in Minute 13 das Visier zu hoch eingestellt. Aber nach knapp einer halben Stunde – der FCD war in dieser Phase eigentlich tonangebend – besserte Schloffer (33.) aus. Er konnte nach einer Koch-Flanke von rechts aus kurzer Distanz verwerten. Und es kam noch dicker für den Ländle-Aufsteiger, der mit hohen Erwartungen in dieses Spiel gestartet war. Kurz vor dem Wechsel erhöhte Kresimir Kovacevic (45.) nach einem Solo-Lauf auf der linken Seite auf 3:0.

Marc Kühne hatte seinen letzten Auftritt im FCD-Dress <span class="copyright">GEPA/lerch</span><span class="copyright"></span>
Marc Kühne hatte seinen letzten Auftritt im FCD-Dress GEPA/lerch

Letzter Kühne-Auftritt

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Messestädter zwar bemüht, ein Torerfolg wollte aber nicht gelingen. Die Lafnitzer ihrerseits taten nur noch das Notwendigste, und so blieb es beim 0:3 aus Sicht der Gastgeber. Für Dornbirn – das soll noch erwähnt werden – kam ab Minute 71 Marc Kühne trotz Rippenprellung zu seiner Abschiedsvorstellung im Dress der Rothosen. Nach fast genau sieben Jahren und 202 Spielen für den FC Dornbirn wechselt er zum USV Eschen-Mauren. „Schade! Meinen Abschied habe ich mir schon etwas anders vorgestellt“, verriet der sympathische 29-Jährige.
Und sein Trainer, Markus Mader, ließ noch Folgendes wissen: „Heute haben wir es dem Gegner sehr leicht gemacht. Wir fangen quasi mit einem 0:1 an. Mit solchen Fehlern kann man in dieser Liga nicht gewinnen.“

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