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Marquez: „Es geht einfach nicht“

25.07.2020 • 15:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marc Marquez
Marc Marquez

Gleich nach der ersten Runde stieg Marc Marquez von seiner Honda.

Marc Marquez war das Gesprächsthema in dieser Woche. Niemand hätte dem spanischen MotoGP-Weltmeister zugetraut, vier Tage nach seiner Operation (Oberarmbruch) seine Honda richtig schnell bewegen zu können. Nach ein paar Runden in den freien Trainings 3 und 4 startete Marquez in ersten Qualifying-Teil den letzten Versuch, das Unmögliche möglich zu machen. Am Ende musste er aber doch einsehen: Es geht nicht.

Nach nur einer Runde kehrte Marquez in Q1 wieder zur Box zurück und stieg von der Honda ab, endgültig für dieses Wochenende. Vor allem beim Beschleunigen waren die Schmerzen zu groß.

Für Honda war der Samstag ein schwieriger Tag. Denn nach der Absage von Marc Marquez, kam auch Bruder Alex Marquez zu Sturz.

Yamaha top

Im zweiten Qualifying ging es dann um die Pole-Position. Um die sich vor allem die beiden Yamaha-Piloten Maverick Vinales und Fabio Quartararo duellierten. Der französische Sieger vom ersten Rennen am letzten Sonntag drehte seine schnellste Runde in 1:37,007. Schneller war zwar Werkspilot Vinales, seine schnellste Runde wurde aber gestrichen, er hatte die Tracklimits in Kurve 7 überfahren.

Immer besser in Schwung kommen auch die KTM. Das Motorrad wird auch dank der Testarbeit von Dani Pedrosa immer fahrbarer, die Piloten fühlen sich immer wohler. Schnellster der Mattighofener waren aber nicht die Werkspiloten Pol Espargaro (Sturz) oder Brad Binder, sondern Tech3-Fahrer Miguel Oliveira auf Rang fünf (+0,337).