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Viele heimische Spieler sind zurzeit vertragslos

25.07.2020 • 17:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
KAC-Nummer eins: David Madlener
KAC-Nummer eins: David Madlener GEPA pictures

KAC und Vienna Capitals setzen in der Saison auf heimische Goalies.

Durch den von der Liga beschlossenen Transferstopp sind den Vereinen, was den Spielermarkt betrifft, zurzeit die Hände gebunden. Hinter den Kulissen finden dennoch erste Gespräche mit möglichen Verstärkungen statt. Eine Vielzahl von vertragslosen österreichischen Athleten hängt derzeit in der Luft. Allen voran Ali Wukovits (Capitals) oder auch Patrick Harand, der dem Vernehmen nach wohl nicht mehr nach Klagenfurt zurückkehren wird. Auch Alexander Lahoda, Patrick Peter, Emilio Romig oder Benjamin Nissner sind derzeit auf dem Markt. Gerüchten zufolge soll Villachs Adis Alagic mit einem Wechsel nach Innsbruck liebäugeln und auch Markus Schlacher könnte den VSV verlassen.

KAC-Manager Oliver Pilloni kündigte bereits an mit nur drei Legionären in die Meisterschaft starten zu wollen. David Madlener wird also die klare Nummer eins im Tor sein, um die Back-up-Position werden sich die beiden AHL-Goalies Florian Vorauer und Jakob Holzer matchen. Ex-Rotjacke Rene Swette könnte außerdem sein Comeback in der ICEHL feiern. Er ist sowohl in Innsbruck als auch in Linz im Gespräch. Bei den Black Wings zählt übrigens auch Pierre Beaulieu zu den Trainerkandidaten. Nach Stationen in Klagenfurt sowie bei den Haien in Tirol fungierte der 37-jährige Kanadier zuletzt als Headcoach beim DEL-Klub aus Krefeld.

Wie die Rotjacken setzen in der kommenden Saison auch die Vienna Capitals auf einen österreichischen Goalie. Bernhard Starkbaum gilt in der Bundeshauptstadt als gesetzt. Zudem werden Patrick Antal, Max Zimmermann, Lukas Piff, Armin Preiser und Timo Pallierer vom Farmteam in die Kampfmannschaft gezogen.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen fielen die Rotjacken um einen attraktiven Testspielgegner um. Die Kölner Haie hätten im August ein Camp in Klagenfurt geplant inklusive einem Test gegen den KAC. Ebenso geplatzt ist das vorgesehene Freiluftspiel im Klagenfurter Wörtherseestadion, wie Manager Pilloni bereits bestätigte.
Daylon Groulx, Sohn des ehemaligen Topscorers der Grazer Elefanten (1989-1994) Wayne Groulx, dürfte heuer bei einem heimischen Verein aufschlagen. Der 20-jährige kam in der vergangenen Saison bei den Ottawa 67’s, wo auch NHL-Hoffnung Marco Rossi spielte, auf 10 Scorerpunkte (7T/3A).

Am Mittwoch wurde Robert Mack beerdigt. Viele Weggefährten wie Hans Sulzer, Bobby Fritz oder Gert Kompajn erwiesen ihrem ehemaligen Kollegen die letzte Ehre. Traurig: Der gesamte KAC-Vorstand glänzte mit kollektiver Abwesenheit.