Sport

Wieder ganz früh Endstation

30.08.2020 • 11:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Franco Joppi (r.) zeigte Einsatz, dem FCD fehlten allerdings die Ideen im Angriff. <span style="color: rgb(111, 111, 111); font-size: 0.75rem; text-transform: uppercase;">gepa/lerch</span>
Franco Joppi (r.) zeigte Einsatz, dem FCD fehlten allerdings die Ideen im Angriff. gepa/lerch

Dornbirn muss sich dem Underdog Allerheiligen mit 1:3 geschlagen geben.

Auf der Dornbirner Birkenwiese freuten sich 550 Zuschauer, dass mit dem ÖFB-Cup-Duell gegen den USV Allerheiligen die Geisterspielzeit endlich ihr Ende fand. Keine Freude herrschte jedoch bei den heimischen Fans nach dem Abpfiff, denn die Rothosen schieden durch eine 1:3-Niederlage aus. Wie schon so oft in den letzten Jahren war für den FC Dornbirn somit bereits in der ersten Runde Endstation.
Nach einer unspektakulären Abtastphase zwischen dem Zweitligisten und dem steirischen Vertreter der Regionalliga Mitte, gingen die Gäste nach einem schnellen Konter mit 1:0 in Front. Christian Berger, der auf der linken Seite nicht zu bremsen war, bediente Franko Knez (16.), der wuchtig vollendete. Die Hausherren, bei denen mit Mario Jokic, Lars Nussbaumer, Tom Zimmerschied und Lukas Katnik gleich vier Neuzugänge in der Startformation aufschienen, konnten in den ersten 45 Minuten nach vorne keine Akzente setzen.

0:3-Rückstand zur Pause

Der Underdog, der meist spritziger und ideenreicher war, machte es hingegen erneut vor. Nach Koca-Vorlage baute Daniel Bernsteiner völlig alleingelassen, genau eine halbe Stunde war gespielt, den Vorsprung aus. Und nur sechs Minuten später fixierte Jure Perger – auch er war nach einem schnellen Seitenwechsel freistehend – das 3:0, mit dem es auch in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit konnte man den Messestädtern die Bemühungen nicht absprechen. Vorerst blieb man aber vor dem gegnerischen Gehäuse recht harmlos. Erst nachdem die Allerheiliger durch Berger (54.) und Perger (57.) – Dornbirn-Goalie Maximilian Lang parierte glänzend – den vierten Treffer verpassten, wachte die Mader-Truppe richtig auf. Zimmerschied (60.) setzte den Ball knapp über das Tor, doch eine Zeigerumdrehung weiter verkürzte Egzon Shabani, er traf genau in die rechte obere Ecke, auf 1:3.

Comeback von Kircher

Kurz darauf klärte USV-Keeper Florian Schögl vor Katnik (65.) und bei der nächsten Dornbirner Einschussmöglichkeit leistete der zuvor eingewechselte ­Aaron Kircher, der nach dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, die Vorarbeit. Dieses Mal hatte aber Shabani (75.) sein Visier um Zentimeter zu hoch eingestellt.
Am Ende blieb es beim bitteren 1:3 und FCD-Chefcoach Markus Mader beließ es nach dem Schlusspfiff bei einer Kurzanalyse. „Wir hatten viel Ballbesitz, konnten diesen aber selten nützen. Der Gegner hat uns drei Mal eiskalt ausgekontert.“

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