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Giants kamen im ersten Finalspiel zu Fall

06.09.2020 • 11:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Graz Giants stolperten in Eggenberg
Die Graz Giants stolperten in Eggenberg GEPA pictures

Bitterer Auftakt für die Grazer Giants im ersten Finalspiel der „Best-of-five“-Serie.

Im März hätte die Austrian Football League (AFL) in die neue Saison starten sollen. Ein halbes Jahr später war es endlich so weit: Aufgrund der Coronapandemie und den damit verbundenen Maßnahmen haben nur zwei Vereine für die Saison genannt – so spielen die Graz Giants und die Vienna Vikings in einer „Best-of-five“-Serie um den Staatsmeistertitel.

Das erste Spiel ging in Eggenberg über die Bühne, wo 700 Zuschauer zugelassen waren. Und diese Kontingent wurde beinahe zur Gänze ausgeschöpft. Die Stimmung war gut, das Wetter perfekt. Und auch der Auftakt hat gepasst: US-Legionär Blake Nelson eroberte den Ball für die Hausherren und Quarterback Hunter McEachern stellte in seinem ersten Drive auf 6:0 – Florian Bierbaumer fing den Pass des US-Amerikaners. Das war es dann aber für lange Zeit von den Grazern.

Viele Eigenfehler brachten die Vikings zurück ins Spiel, die Gäste stellten auf 24:6 und zogen davon. Erst gegen Ende des Spiels kamen die „Giganten“ noch einmal heran. Markus Schaberl und McEachern sorgten für die Touchdowns zwei und drei für die Giants, am Ende verloren die Gastgeber dennoch mit 19:31. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat nie aufgegeben. Aber davor haben wir zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich Giants-Coach Martin Kocian.