Sport

„Budapest darf nicht Ischgl werden“

21.09.2020 • 13:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Markus Söder
Markus Söder AFP

Der bayrische Regierungschef spricht vor dem Supercup-Duell eine Warnung aus.

Ischgl ist berühmt geworden als einstiger Corona-Hotspot, doch inzwischen geriet der Tiroler Wintersportort fast schon wieder in Vergessenheit. Aber es gibt Menschen, die rufen die Erinnerung wach. Wie zum Beispiel Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der nun den Fußball ins Visier nimmt und dabei das Ex-Epizentrum zentral erwähnt.

Der Supercup, so dozierte Söder nun, dürfe „kein Fußball-Ischgl“ werden. Zur Erläuterung: Am Donnerstag treffen in diesem Bewerb der Champions-League-Sieger FC Bayern und Europa-League-Gewinner Sevilla in Budapest aufeinander. In Ungarns Hauptstadt ist die Zahl der Covid-19-Infizierten zuletzt gestiegen, Budapest wurde vom deutschen Robert-Koch-Institut in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Fans sollen in beschränktem Ausmaß zugelassen sein.