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WAC schlittert nach Gala in ein Debakel

06.12.2020 • 19:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neben dem Spiel hat der WAC heute auch Lochoshvili verloren
Neben dem Spiel hat der WAC heute auch Lochoshvili verloren GEPA pictures

Nach dem Spiel in Moskau ging der WAC ins Spiel bei der WSG Tirol.

Der WAC verpasste beim Spiel der Tabellennachbarn heute den Sprung ins obere Playoff. Gegen die WSG Tirol ist man nach einer enorm schwachen ersten Halbzeit mit 4:1 unter die Räder gekommen. Trainer Ferdinand Feldhofer rotierte ordentliche durch und brachte vier neue Spieler.

Die WSG Tirol ist in der Anfangsphase deutlich besser ins Spiel gekommen. Tormann Alexander Kofler musste bereits früh mit einer Glanzparade eingreifen und holte den Ball von der Linie. Die Wattener hatten in der ersten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel und kamen immer wieder zu Abschlüssen. Vor allem Stürmer Kelvin Yeboah war im Strafraum gefährlich.

Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. David Gugganig konnte nach einer Standardsituation am kurzen Eck einköpfeln, wenig später legte Yeboah nach einem Querschläger der WAC-Abwehr das 2:0 nach.

Die Wolfsberger agierten zu passiv. Die Mannschaft war im Vergleich zum Spiel am Donnerstag nicht wiederzuerkennen. Mit einem 2:0-Rückstand ging es in die Halbzeitpause, in der Trainer Ferdinand Feldhofer gleich einen Vierfach-Wechsel vornahm. Luka Lochoshvili, Mario Leitgeb, Matthäus Taferner und Dario Vizinger sind für Stefan Peric, Kai Stratznig, Michael Liendl und Eliel Peretz ins Spiel gekommen. In der 63. Minute war das Wechselkontingent endgültig erschöpft. Jonathan Scherzer ersetzte Guram Giorbelidze.

Die Wechsel machten sich zumindest kurzzeitg bezahlt. Der WAC übernahm das Kommando und kam durch Dejan Joveljic zum Anschlusstreffer. Zehn Minuten später konnte die WSG den Zwei-Tore-Vorsprung durch Tobias Anselm wiederherstellen. Nach einem Foul an Yeboah sah Lochoshvili für eine Notbremse die rote Karte. Mit einem Mann mehr sorgte Renny Smith in der Nachspielzeit noch für den 4:1-Endstand.

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