Sport

Talk-Runde der Gegensätze

15.11.2021 • 14:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Talk-Runde der Gegensätze
Die Talk-Gäste Alessandro „Izzi“ Hämmerle und Elisabeth Kappaurer sowie rechts Experte Sebastian Manhart. GEPA (2), Klaus Hartinger

Alessandro Hämmerle und Elisabeth Kappaurer im Wintersport-Talk.

Die Ausgangslagen der beiden Wintersportler Alessandro „Izzi“ Hämmerle und Elisabeth Kappaurer könnten kaum größer sein. Der 28-jährige Boardercrosser Hämmerle will nach seinen drei SBX-Weltcupsiegen und seinem Vize-Weltmeistertitel in diesem Winter seine Karriere mit dem Olympiasieg krönen. Skirennläuferin Kappaurer strebt nach zwei Jahren Verletzungspause und drei Jahren Rennpause das Comeback im Rennsport an. Darüber diskutieren die beiden Athleten beim Wintersport-Talk mit Sebastian Manhart, Geschäftsführer Olympiazentrum Vorarlberg, Kristian Krause, Sportwissenschaftler beim Olympiazentrum Vorarlberg, sowie mit Gesprächsleiter und NEUE-Sportchef Hannes Mayer.

Formaufbau

Live übertragen wird die Diskussionsrunde auf neue.at sowie der Facebookseite der NEUE. Via Live-Chat oder per E-Mail können sich die Zuschauer direkt in die Veranstaltung mit einbringen und Fragen an alle Beteiligten stellen. „Das wird ein hochinteressanter Abend“, erklärt Manhart. „Die Zuschauer bekommen einen sehr konkreten Einblick in den Alltag der Athleten. Wir werden zum Beispiel über den Trainingseinsatz sprechen, den es im Alltag braucht, um auf Weltcup-Niveau erfolgreich zu sein.“
Ein spannender Aspekt dabei wird, welche Auswirkungen die verschiedenen Ausgangslagen auf die Athleten haben, betont NEUE-Sportchef Mayer: „Ein Thema wird die Leistungssteuerung sein. Wir sprechen mit Alessandro Hämmerle darüber, wie er seinen Formaufbau in einem Winter anlegt, in dem er ein viertes Mal in Folge den Snowboardcross-Weltcup gewinnen will – dafür braucht er schon beim Saisonauftakt in zwei Wochen in China eine sehr gute Form. Trotzdem sollte er bei den Spielen im Februar noch zulegen können, um bei den Olympischen Spielen sein ganz großes Karriereziel zu erreichen.“


Spagat

Einen mindestens ebenso großen Spagat hat Kappaurer vor sich. Die 27-jährige Bezauerin muss auf ihrem Weg zurück in den Rennsport geduldig bleiben. Nach ihren Beinbrüchen in den Jahren 2018 und 2019, zwischen denen für Kappaurer nur einige Schneetage lagen, muss sie ihren Körper behutsam wieder an die Belastungen des Skirennsports heranführen.
Gleichzeitig muss Kappaurer den Verantwortlichen beim ÖSV in diesem Winter beweisen, dass ihr Schwung noch schnell genug und ihr Körper bereit für den Weltcup ist. „Diese Gegensätze bei der Saisonplanung, die durch den unmittelbaren Vergleich der beiden Ausgangslagen noch aussagekräftiger werden, stellen wir beim Wintersport-Talk gegenüber“, verdeutlicht Mayer.
Wertvolle wissenschaftliche Hintergründe liefert in der Gesprächsrunde Kristian Krause, Sportwissenschaftler beim Olympiazentrum Vorarlberg. Die Diskussion dauert eine Stunde.