Sport

Lamparter musste Riiber Vortritt lassen

28.11.2021 • 15:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Johannes Lamparter
Johannes Lamparter GEPA pictures

Johannes Lamparter landete beim Weltcup in Ruka auf Platz zwei.

Nachdem zu starker Wind ein Springen unmöglich machte, musste für den letzten Gundersen-Bewerb der Kombinierer am Sonntag im finnischen Ruka der provisorische Wettkampfsprung vom Donnerstag herangezogen werden. Und so ging Johannes Lamparter mit sechs Sekunden Vorsprung auf ÖSV-Teamkollegen Mario Seidl ins 10-Kilometer-Rennen, Superstar Jarl-Magnus Riiber (NOR) folgte 14 Sekunden später.

Wie bereits am Samstag nicht am Start stand Franz-Josef Rehrl, der sich nicht ganz fit fühlte und schonen wollte. Zudem verzichteten acht weitere Athleten aufgrund der extremen Kälte auf ein Antreten – das Thermometer sackte im finnischen Norden auf über minus 20 Grad ab.

Riiber mit dem längeren Atem

Wie zu erwarten machten sich Lamparter und Riiber den Sieg in der Loipe untereinander aus. Während Seidl abriss, machte der Norweger den Rückstand auf Doppelweltmeister Lamparter schnell wett und so skateten die beiden Topfavoriten im Duett dem Ziel entgegen. Und am Ende hatte Riiber den längeren Atem, hängte Lamparter am Ende um 12 Sekunden ab und holte seinen 38. Weltcupsieg. Für Lamparter war es der zweite zweite Platz nach Freitag.

Dritter wurde der Norweger Jens Luraas Oftebrö, Platz fünf hinter dem Gesamtweltcupführenden Terence Weber (GER) holte Lukas Greiderer. Die weiteren Österreicher: Mario Seidl (8.), Martin Fritz (18.), Stefan Rettenegger (19.), Thomas Jöbstl (24.).

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