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Formel 1 will das Hoppeln unterbinden

15.07.2022 • 14:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Autos berühren nach aeorodynamischen Anpassungen oft den Boden - das soll nun wieder vermieden werden
Die Autos berühren nach aeorodynamischen Anpassungen oft den Boden – das soll nun wieder vermieden werden APA/AFP/JURE MAKOVEC

Die Formel 1 will Anpassungen vornehmen, um das Hoppeln bei Formel-1-Boliden zu unterbinden. Die Maßnahmen müssen allerdings erst genehmigt werden.

Im Kampf gegen das Hoppeln von Formel-1-Autos sind mehrere Regeländerungen für die kommende Saison geplant. Nach einer Sitzung des Technischen Beratungsausschusses stellte der Motorsport-Weltverband FIA vier Anpassungen im Reglement vor. Der Weltrat muss diese Maßnahmen aber noch genehmigen.

Unter anderem sollen die Kanten der Wagen-Unterböden um 25 Millimeter angehoben werden. Zudem sind exaktere Sensoren vorgesehen, um die aerodynamischen Schwingungen besser zu messen. Ab dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps Ende August sind Sofortmaßnahmen geplant, so soll die Flexibilität der Unterböden künftig strenger überprüft werden können.

Die FIA will mit den Änderungen nach eigener Aussage das Problem des sogenannten Hoppelns verringern “und hoffentlich in naher Zukunft beseitigen”, da es als ein Sicherheitsproblem angesehen werde. Zuletzt war die Kritik aber wieder abgeflaut.

Das technische Problem entsteht durch die zu dieser Saison aerodynamisch stark veränderten Fahrzeuge. Bei hoher Geschwindigkeit werden die Autos auf den Geraden so auf den Boden gepresst, bis diese kurz den Asphalt berühren und so wieder hochgedrückt werden. Das wiederholt sich mehrfach. Die Fahrer sind dabei häufigen Schlägen im Cockpit ausgesetzt.

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