Sport

Derby-Time in Haselstauden

13.08.2022 • 13:18 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Wenn der DSV und die Admira aufeinandertreffen gehts zur Sache – wie bei dieser Szene aus dem Jahr hier 2017. <span class="copyright">Stiplovsek </span>
Wenn der DSV und die Admira aufeinandertreffen gehts zur Sache – wie bei dieser Szene aus dem Jahr hier 2017. Stiplovsek 

Nach mehr als durchwachsenem Saisonstart kämpfen der Dornbirner SV und Admira Dornbirn heute (17 Uhr) um den ersten Dreier der laufenden Eliteliga-Meisterschaft.

Zum Abschluss der Englischen Woche in der Eliteliga steigen einige interessante Duelle. So etwa kehrt Rainer Spiegel, der den SC Göfis als Vorarlbergligameister 2021/22 in die höchste Amateurklasse Vorarlbergs führte, heute zu seinem ehemaligen Verein VfB Hohenems zurück. Der mittlerweile 49-Jährige war vor seinem Engagement bei den Göfnern von 2011 bis 2017 Trainer der Grafenstädter. Mit ihm schaffte der VfB damals nach turbulenten Zeiten die Rückkehr in die Vorarlbergliga und in der Saison 2015/16 den Aufstieg in die Regionalliga West.

Gelingt perfekte Rückkehr?

Spiele im Emser Herrenried, Anpfiff ist um 18 Uhr, sind für Spiegel also ganz emotionale Momente. Sollte dem Liga-Neuling ausgerechnet bei der Brenner-Truppe der erste Sieg gelingen, wäre das für den Übungsleiter von Göfis perfekt.
Weit abseits von perfekt lief die bisherige Meisterschaft für die beiden Messestädter Teams, die mit jeweils einem Punkt das Tabellenende zieren. Am heutigen Nachmittag um 17 Uhr kommt es am Sportplatz Haselstauden zum direkten Aufeinandertreffen, wobei weder Hausherr Dornirner SV noch die Admira zu favorisieren ist. Erstmals Zählbares gab es für beide Mannschaften unter der Woche.

Viel Luft nach oben

Die Haselstauder verbuchten eine Nullnummer bei den Lauterachern und die Admiraner erreichten daheim gegen die Hohenemser ein 1:1. DSV-Neocoach Erik Regtop und auch Langzeittrainer Herwig Klocker können also einen Aufwärtstrend vermerken, mit zwei beziehungsweise drei bisher erzielten Treffern ist allerdings beidseits noch viel Luft nach oben. Für die Vorarlbergliga-Vereine, die unter der Woche im VFV-Cup eingestiegen sind und teilweise schlimme Über­raschungen erlebten, geht es mit der vierten Runde weiter.
Der Startschuss erfolgte bereits gestern Abend, wobei mit dem FC Koblach und FC Hittis­au beide Aufsteiger Heimrecht hatten. Die Kummenberger trafen auf die Höchster und verloren mit 0:1. Das Duell der Bregenzerwälder mit der SPG Brederis/Meiningen endete 1:3.

Alleinige Spitze für Sieger

Heute sorgen zwei Aufeinandertreffen für viel Brisanz. Am Hörbranzer Sportplatz Sandriesel (17 Uhr) haben die in der abgelaufenen Meisterschaft knapp dem Abstieg entronnenen Hausherren den ungeschlagenen Tabellenführer FC Hard zu Gast. Klingt zunächst klar nach Tipp zwei, doch in der neuen Saison ist auch der FC Hörbranz nach drei Spieltagen noch ohne Punkteverlust. Dem Sieger winkt also die alleinige Tabellenspitze.
Und in Andelsbuch steigt zeitgleich mit dem Duell gegen Bezau bereits das nächste Wälder-Derby. Die Bezauer konnten zuletzt gegen Bizau einen klaren 3:0-Erfolg landen, allerdings zog man im VFV-Cup gegen Schwarzenberg den Kürzeren. Bei den Andelsbuchern lief es in der Englischen Woche genau gleich. Auf ein 3:2 bei den Austria Amateuren folgte das Aus im Pokalbewerb bei der SPG Brederis/Meiningen.

Von Günther Böhler

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