Sport

Janeschitz gegen seinen Ex-Kapitän

29.09.2022 • 22:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
William Rodrigues, der in den vergangenen Spielen die Kapitänsbinde der Dornbirner trug, verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2025. <span class="copyright">Gepa</span>
William Rodrigues, der in den vergangenen Spielen die Kapitänsbinde der Dornbirner trug, verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2025. Gepa

Die seit fünf Meisterschaftsspielen unbesiegten „Rothosen“ wollen heute ihre Serie prolongieren.

Mit einem ganz besonderen Spiel für den Dornbirner Chefcoach Thomas Janeschitz geht es nach der Länderspielpause weiter. Auf der Birkenwiese gastiert heute (18.10 Uhr) die zweite Garnitur von Bundesligist Austria Wien, die der 56-Jährige von 2006 bis 2008 selbst trainierte. Und die Tatsache, dass sein früherer Kapitän Harald Suchard aktuell bei den Young Violets auf der Trainerbank sitzt, sorgt für zusätzliche Brisanz. Ebenso sorgt seine Austria-Vergangenheit als Aktiver Ende der 90er-Jahre bei dem Wiener für ordentliches Kribbeln.

„Duell auf Augenhöhe“

„Ich freue mich schon sehr auf dieses Duell, das sicher auf Augenhöhe verlaufen wird. Wir wollen unsere Serie halten, bekommen es aber mit einem schweren Gegner zu tun“, lässt Janeschitz wissen. Die jungen Kicker aus Favoriten liegen nur einen Zähler hinter den Messestädtern und haben in den letzten fünf Partien zwei Siege, zwei Remis und eine Niederlage verbucht. Die Bilanz der letzten Wochen bei den „Rothosen“ fällt jedoch noch um einiges besser aus. Inklusive ÖFB-Cup ist man seit sechs Spielen, vier davon wurden gewonnen, ungeschlagen.
Und beim Blick auf die Dornbirner Statistik seit dem Wiederaufstieg 2019 fällt auf, dass keine einzige Niederlage gegen die Youngsters aus der Bundeshauptstadt aufscheint. In der Fremde ging der FCD bei allen drei Aufeinandertreffen als Sieger vom Platz, auf heimischem Rasen gab es ausschließlich eine Teilung der Punkte. Es ist also an der Zeit für einen Dreier gegen die Violetten auf der Birkenwiese.

Tainer mit Luxusproblem


„Wir sind gut drauf, die Pause wurde bestens genutzt. Auch der Test gegen Altach war trotz der Niederlage sehr zufriedenstellend“, stellt Janeschitz fest. Das, was ihm momentan aber Kopfzerbrechen bereitet, stellt sich allerdings als „Luxusproblem“ dar. Denn bis auf Ljubomir Popovic sind alle Mann an Bord. Man darf also gespannt sein, welche Startformation Janeschitz im Duell mit der zweiten Abordnung seines Stammvereins – als Achtjähriger verschliss er dort seine ersten Schuhe – ins Rennen schickt.

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