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Warum Red Bull TV-Sender Sky boykottiert

31.10.2022 • 13:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Max Verstappen
Max Verstappen AP

Hintergrund ist Kritik an Bruch der finanziellen Reglemente 2021.

Max Verstappen hatte am Sonntag allen Grund zu jubeln. Sein 14. Grand-Prix-Erfolg in Mexiko bedeutete einen neuen Rekord an Saisonsiegen, der Weltmeister löste damit die beiden Deutschen Michael Schumacher und Sebastian Vettel ab, die es einst auf je 13 Siege gebracht hatten.

Verstappen stand nach dem Triumph wie gewohnt den TV-Stationen Rede und Antwort – mit einer Ausnahme: Sky wurde bewusst gemieden. Red Bull begründet den Boykott mit der zuletzt kritischen Berichterstattung über den Bruch des finanziellen Reglements im Jahr 2021 – nach Bekanntwerden der Causa äußerte sich etwa Sky-Reporter Ted Kravitz öffentlich, dass Red Bull Mercedes den Titel “gestohlen” haben soll.

Verstappen: “Respektlos”

Verstappen bezeichnete die Berichterstattung vor allem von “einer speziellen Person”, ohne einen Namen zu nennen, in Mexiko als “respektlos”, eine Grenze wurde dabei überschritten: “Es ist genug. Das akzeptiere ich nicht. Darum habe ich mich entschieden, nicht mehr mit ihnen zu sprechen.”

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