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Nach Horrorunfall erneut schwerer Crash

29.11.2020 • 16:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Monocoque steckt in der Leitschiene
Das Monocoque steckt in der Leitschiene AFP

Zwei schwere Unfälle überschatten den Großen Preis von Bahrain.

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Der erste Unfall in der ersten Runde des Formel-1-GP von Bahrain war der schwerste der letzten Monate und Jahre. Romain Grosjean war bei einem Überholmanöver über das Auto eines Konkurrenten gekommen und danach nahezu ungebremst in die Leitschienen gekracht.

Das Auto von Grosjean, der Haas F1, spaltete die Leitschiene auf und wurde selbst in zwei Teile zerlegt. Damit wurden auch alle Leitungen, darunter auch die Benzinleitungen, aufgerissen. In einem Feuerball blieb das Monocoque, mit dem eingeklemmten Fahrer, in den beiden Leitschienen-Teilen hängen.

Nach nur wenigen Sekunden konnte der Franzose der Feuerhölle zum Glück entkommen, wurde von den Ärzten des Medical-Cars versorgt. Grosjean schien nahezu unverletzt zu sein, wurde aber sofort ins Medical Center an der Rennstrecke gefahren, dann weiter in ein Krankenhaus. Er dürfte sich leichte Verbrennungen zugezogen haben.

Nach rund eineinhalb Stunden erfolgte der Restart des Rennens – und erneut kam es in Runde eins zu einem schweren Unfall. Lance Stroll landete auf dem Dach.

Gekommen war es zu dem Crash nach einer Berührung von Daniil Kvyat, der den Racing Point da in Kurve acht erwischte und ihn herumdrehte. Stroll konnte aber sofort Entwarnung geben.

Nach einer Safety-Car-Phase wurde das Rennen wieder aufgenommen.