Wirtschaft

Hofer startet mit dem Preiskampf

20.01.2021 • 14:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aventrium ist ein östererreichischer Hersteller von FFP2-Masken
Aventrium ist ein östererreichischer Hersteller von FFP2-Masken APA/BARBARA GINDL

Neuen Lockdown-Vorschriften lassen Kosten für FFP2-Masken fallen.

Mit der Verlängerung des Lockdowns wurde auch die Maskenpflicht in Geschäften verschärft. Künftig sind FFP2-Masken nötig. Die Supermärkte werden diese Masken spätestens ab 25. Jänner zum Selbstkostenpreis abgeben. Doch bisher war unklar, was das bedeutet. Der Diskonter Hofer prescht hier nun vor. „Die FFP2-Masken sind zum Preis von 59 Cent per Stück an den Kassen in jeder HOFER Filiale erhältlich“, schreibt das Unternehmen in einer Aussendung. Allerdings ist die Abgabe mit maximal fünf Stück pro Kunde begrenzt.

Rewe (Billa, Merkur) wird erst in den kommenden Tagen bekannt geben, zu welchem Preis die FFP2-Maske im Handel sein wird. Nur so viel: „Durch Verträge mit Hygiene Austria (Lenzing/Palmers) und Aventrium können wir die Versorgung mit österreichischen Produkten sicherstellen“, sagt Rewe-Sprecher Paul Pöttschacher.

Bei Spar wird der Preis der FFP2-Masken – bisher 1,99 Euro – auf Selbstkostenniveau gesenkt. Allerdings steht ein finaler Abgabepreis noch nicht fest. Zuletzt wurden auch hier Produkte von Hygiene Austria verkauft, Spar hat jedoch auch zur Hälfte Produkte aus Asien im Angebot. „Alle Masken sind zertifiziert und geprüft. Die Liefermengen haben wir erhöht und für die ersten Wochen haben wir genug vorrätig. Wir können jederzeit nachbestellen. Es sind genug Masken für alle vorrätig“, versichert der Supermarkt-Konzern.

Woher Hofer seine Masken bezieht, ist hingegen nicht bekannt.