Österreich

Oxford-Studie: Diese Maßnahmen wirken

02.04.2021 • 07:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Komplexitätsforscher Peter Klimek
Komplexitätsforscher Peter Klimek APA/HELMUT FOHRINGER

Schließen von Geschäften, Gastronomie und körpernaher Dienstleistungen zeigt größte Wirkung.

Die drei östlichen Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland sind angesichts der dramatischen Corona-Infektionszahlen und der drohenden Überlastung der Intensivstationen seit gestern Donnerstag im Lockdown. Seitdem gelten Ausgangsbeschränkungen, Handel und körpernahe Dienstleistungen wurden erneut heruntergefahren, Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. In Wien gilt zudem eine FFP2-Maskenpflicht an belebten Plätzen in der Innenstadt.

Maßnahmen in sieben Ländern untersucht

Sind diese Lockdown-Maßnahmen wirksam? Das hat eine Oxford-Studie untersucht, wie Komplexitätsforscher Peter Klimek im Ö1-Morgenjournal berichtet. Das Schließen von Geschäften und Gastronomie habe laut Studie in der zweiten Covid-Welle die größte Wirkung gezeigt. Dort seien die Ansteckungsraten am weitesten zurückgegangen und „schlagen mit einer Reduktion von 10 bis 20 Prozent auf im Schnitt“, so Klimek. Nähere Details aus der Studie sind derzeit noch nicht bekannt. Untersucht wurden die Maßnahmen in 140 Regionen in insgesamt sieben Ländern untersucht, darunter auch Österreich.