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Ministerin zu Besuch in der Digital Factory

21.07.2022 • 18:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Florian Tursky, Marco Tittler, Karoline Edtstadler und Heinz Seiringer, Leiter der Digital Factory (von links).<span class="copyright">MVlk/Mathis</span>
Florian Tursky, Marco Tittler, Karoline Edtstadler und Heinz Seiringer, Leiter der Digital Factory (von links).MVlk/Mathis

Joint Venture von FH Vorarlberg und „Austrian Institute of Technology“ profitierte auch von EU-Fördermitteln.

Anlässlich ihres Vorarlberg-Besuchs zur Festspieleröffnung am Mittwoch haben sich EU- und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler und Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky (beide ÖVP) die Digital Factory an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) in Dornbirn angesehen. Begleitet wurden sie dabei von Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP). Vorarlberg sei ein hochentwickelter und weltweit vernetzter Wirtschaftsstandort, meinte der Landesrat. Umso wichtiger sei es, den „rasant voranschreitenden Prozess der Digitalisierung“ aktiv mitzugestalten. Dabei soll die Digital Factory mithelfen.

In dieser bündeln die FHV und das Forschungszentrum AIT („Austrian Institute for Technology“) die Kräfte. Im vergangenen Jahr wurde dafür ein gemeinschaftlich getragenes Forschungszentrum als Joint Venture gegründet. Für den Auf- und Ausbau steht in den ersten fünf Jahren eine Basisfinanzierung in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Im Vollausbau soll diese bei jährlich 1,5 Millionen Euro liegen. Zudem sollen etwa 30 Mitarbeitende beschäftigt sein. Weitere finanzielle Mittel sollen durch die Beteiligung an Forschungsprogrammen sowie durch Partnerbetriebe lukriert werden. Der Zugang zu den neuesten digitalen Technologien sowie die Nutzung würden die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen sichern, zeigte sich Tittler überzeugt.

Zu Besuch in der Digital Factory an der FHV. <span class="copyright">Vlk/Mathis</span>
Zu Besuch in der Digital Factory an der FHV. Vlk/Mathis

EU-Förderung

Ministerin Edt­stadler betonte, dass zur Entstehung der Digital Factory auch Förderungen aus EU-Mitteln beigetragen hätten. „Europa muss den Anspruch haben, Weltmeister der Innovation, Champion der Wertschöpfung und damit Vorreiter für höchste Lebensqualität zu sein. Die Digital Factory ist ein gutes Beispiel für Innovation made in Europe“, sagte die Ministerin.

Eine „Trägerrakete für Innovationen“ ist die Digital Factory aus Sicht von Staatssekretär Tursky. Diese nütze sowohl der Wirtschaft als auch der Forschung im Land. Er unterstütze die Bemühungen, Grundlagenforschung für die regionale Wirtschaft in Form von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen anwendungsorientiert nutzbar zu machen. Für Österreich sei es essenziell, zu den Digitalisierungs-Gewinnern zu gehören.