Sport

Lustenau will bei Bundesliga-Comeback Gas geben

22.07.2022 • 15:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
 "Gas geben und mutig sein ist unser Motto", erklärte Trainer Markus Mader. <span class="copyright">Stiplovsek</span>
 "Gas geben und mutig sein ist unser Motto", erklärte Trainer Markus Mader. Stiplovsek

Mit einem Heimspiel kehrt Austria Lustenau am Sonntag (17.00 Uhr) nach 22 Jahren in die Fußball-Bundesliga zurück.

 In der Vorbereitung zeigte Lustenau laut Trainer Mader teils “desaströse” Leistungen, der Cupsieg ließ ihn aber wieder optimistischer in die Saison gehen. Es gilt, sich schnell an das höhere Niveau anzupassen. “Das Tempo, die Härte, die Qualität der Spieler und andere Faktoren sind hier deutlich höher und intensiver. Damit müssen die Spieler lernen umzugehen, und man muss schnell den Respekt ablegen”, sagte der Coach.

Mader fühlt sich in der Außenseiterrolle wohl und bereitet seine Spieler auf ein intensives Match vor. “Wattens agiert sehr kompakt und zeigt körperliche Präsenz. Wir erwarten zum Auftakt einen richtigen Fight, den wir auf alle Fälle annehmen”, betonte er vor seinem Bundesliga-Debüt.

Trainer Markus Mader blickt optimistisch in die Zukunft. <span class="copyright">Hartinger</span>
Trainer Markus Mader blickt optimistisch in die Zukunft. Hartinger

Die Vorfreude ist aber auch beim Gegner groß. “Der Bundesligaauftakt ist immer eine coole Geschichte. Vor allem beim Aufsteiger, die erwarten sicher ein volles Haus”, sagte Tirol-Trainer Thomas Silberberger.

Sein Team soll dabei auch die Erfahrung ausspielen. “Wir wollen in Lustenau zeigen, dass wir bereits das vierte Jahr in der Bundesliga sind und in den ersten drei Jahren viel gelernt haben. Unser Ziel ist es, in Lustenau zu punkten – wohlwissend, dass es extrem schwer wird”, so Silberberger, der viel Ausgeglichenheit erwartet. “Aufsteiger und die WSG sind auf einer Augenhöhe. Ich glaube, wir haben sechs Vereine auf unsere Augenhöhe und sechs, die stärker sind”, so seine Einschätzung.

Beide Clubs eint, dass sie ihr erfolgreiches Sturm-Duo der vergangenen Saison verloren haben. Lustenau konnte Haris Tabakovic, mit 27 Treffern überlegen Torschützenkönig der 2. Liga, und Muhammed Cham (15) nicht halten, Tirol musste Giacomo Vrioni (19 Tore) und Thomas Sabitzer (9) ziehen lassen. Silberberger ist aber zuversichtlich, dass die WSG wieder Qualität im Angriff gefunden hat. “Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass am Ende der Saison sowohl bei Lautaro Rinaldi als auch bei Nik Prelec ein doppelstelliger Score steht – eventuell auch bei Tim Prica”, erklärte er.

APA