Wirtschaft

Neue Vorwürfe gegen Palmers und Hygiene Austria

17.08.2022 • 14:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Masken der Hygiene Austria wurden mit Made in Austria beworben
Die Masken der Hygiene Austria wurden mit Made in Austria beworben APA/HANS KLAUS TECHT

In der Causa rund um China-Masken bei der Palmers-Tochter Hygiene Austria ermitteln nun auch die Zollbehörden.

Am Höhepunkt der Pandemie, im Jahr 2020, taten sich die österreichischen Unternehmen Palmers und Lenzing zusammen und gründeten die Firma Hygiene Austria, um in Österreich Mundschutz und später FFP2-Masken herzustellen. Doch im März 2021 wurde bekannt, dass unter dem Label auch Masken aus China verkauft wurden. Lenzing trennte sich daraufhin von dem Projekt und Palmers übernahm die Hygiene Austria zur Gänze.

Nun bekommt die Affäre eine weitere Wendung, wie die der Standard berichtet. Denn Palmers und Hygiene Austria sollen nicht nur China-Masken auf “Made in Austria” umetikettiert und Mitarbeiter schwarz beschäftigt haben. Bei der Einfuhr der Masken aus China soll auch der Warenwert künstlich niedrig gehalten worden sein. So sollen Zollabgaben in Höhe von 700.000 Euro hinterzogen worden sein.

Palmers sowie Hygiene Austgria weisen alle Vorwürfe entschieden zurück. Alle Steuern und Abgaben sein korrekt bezahlt worden.