International

“Es ist notwendig, die Krim zu befreien”

23.08.2022 • 15:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj APA/AFP/UKRAINE PRESIDENCY/STR (STR)

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ziel bekräftigt, die Herrschaft über die von Russland 2014 annektierte Halbinsel Krim zurückzuerlangen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ziel bekräftigt, die Herrschaft über die von Russland 2014 annektierte Halbinsel Krim zurückzuerlangen. “Um den Terror zu überwinden, ist es notwendig, einen Sieg im Kampf gegen die russische Aggression zu erringen. Es ist notwendig, die Krim zu befreien”, sagte Selenskyj zur Eröffnung einer internationalen Krim-Konferenz. Dadurch würde Recht und Ordnung in der Welt wieder hergestellt.

Sechs Monate nach Kriegsbeginn hielt die Ukraine am Dienstag einen Online-Gipfel zur Rückholung der bereits 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ab. Österreich wird bei der Krim-Plattform, die nach 2021 schon zum zweiten Mal stattfindet, durch Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) vertreten. Insgesamt sind mehr als 50 Teilnehmer aus Europa, Asien, Amerika und Afrika angekündigt. Darunter befinden sich unter anderem Deutschlands Kanzler Olaf Scholz, Kanadas Premier Justin Trudeau, Japans Ministerpräsident Fumio Kishida und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Krim zählt weiter zu Ukraine

Die strategisch wichtige Krim mit ihren mehr als zwei Millionen Einwohnern zählt völkerrechtlich weiter zur Ukraine. Nach Russlands Einmarsch Ende Februar haben Vertreter des angegriffenen Landes immer wieder von einer militärischen Rückeroberung der Halbinsel gesprochen.

Polens Präsident Andrzej Duda ist zu dem Treffen mit Selenskyj nach Kiew gereist. “Wir sind heute hier zusammengekommen, damit unsere Brüder in der Ukraine sehen können, dass wir wortwörtlich bei ihnen sind”, sagte Duda. Polen unterstütze das Land nicht nur im Geiste, sondern man sei auch physisch in Kiew mit einer ganzen Delegation anwesend.

Nach Angaben seines Kabinettschefs Pawel Szrot wollte Duda mit Selenskyj über militärische und humanitäre Hilfe für die Ukraine sprechen. Anschließend nahm Duda gemeinsam mit Selenskyj an den Online-Beratungen der sogenannten Krim-Plattform teil.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.