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Hotel in Lochau setzt auf heimische Führung

23.08.2022 • 15:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auch der Außenbereich wird umgestaltet, wie etwa das Badehaus oder die Parkanlage.<br><span class="copyright">Steurer</span>
Auch der Außenbereich wird umgestaltet, wie etwa das Badehaus oder die Parkanlage.
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Im Hotel „Am Kaiserstrand“ werden unter anderem die Hotelzimmer, Gastronomie und das Badehaus saniert.

Das Seehotel „Am Kaiserstrand“ wird umgebaut. Dessen neue Eigentümer, eine Vorarlberger Investorengruppe rund um Roland Pircher, lassen das am Lochauer Bodensee­ufer gelegene Haus von Grund auf adaptieren. Das Hotel ist in der Kategorie „4 Sterne Superior“ anzusiedeln. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Hotel im Frühjahr 2023 wiedereröffnet werden. Die ersten Arbeiten in den Technikräumen und im Keller haben bereits begonnen. In Kürze werden nach und nach auch alle anderen Bereiche umgestaltet. Darunter sind die Zimmer, die denkmalgeschützte Fassade und das Badehaus. Man verfolge dabei ein Gesamtkonzept, berichtet Roland Pircher als Sprecher der Investoren: „Wir lassen die Küche rundum­erneuern, das Restaurant und die Lobby werden neu gestaltet und der Spa- und Wellnessbereich wird umgestaltet.“ Nicht nur optisch wird das Hotel auf Vordermann gebracht, auch die Technik soll „auf den neuesten Stand“ gebracht werden. Von dieser Erneuerung sind unter anderem das interne IT-System für die Gastronomie und das Gäste-WLAN betroffen.
Nicht nur das Hotel selbst, sondern auch der Bereich um das Hotel ist Teil des Sanierungsplans. Die Einfahrt, die Parkplatzsituation und die Parkanlage am See sollen umgestaltet werden. Dabei sollen laut einer Aussendung für die architektonischen Veränderungen und die Interieurgestaltung des neuen Seehotels „Am Kaiserstrand“ erfahrene rennomierte Architekten und Hoteldesigner mitwirken.

Nicht nur für Hotelgäste

Ziel der Investorengemeinschaft sei es dabei, Vorarlberger Gastfreundschaft in das Seehotel einziehen zu lassen. Sie hatten das Hotel im März 2022 zurückgekauft. „Anders als in der Vergangenheit wird das Hotel von der Eigentümergesellschaft geführt und an keine externen Hotelbetreiber vergeben. Und es wird ein Vorarlberger Management geben“, sagt Pircher. Neben den Hotelgästen sollen Restaurant, Gastgarten und Badehaus auch für Einheimische und Ausflugsgäste offen sein.

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