Sport

Grüner Anstrich für den VfB Bezau

26.08.2022 • 12:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Kunstrasen für den Bezauer Platz wird in Rollen geliefert und beim Verlegen wie ein Teppich ausgerollt. <span class="copyright">Kevric</span>
Der Kunstrasen für den Bezauer Platz wird in Rollen geliefert und beim Verlegen wie ein Teppich ausgerollt. Kevric

Die Bezauer Auto-Gemo-Arena wird seit dem 10. August saniert. Die Heimstätte des VfB Bezau entwickelt sich dabei zum ersten C02-neutralen Kunstrasenplatz Österreichs.

Nach 16 Jahren bekommt der VfB Bezau einen neuen Untergrund. Die Bauarbeiten dazu sind noch im Gange, sollen aber bereits in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Entscheidend war den Verantwortlichen dabei, einen Rasen zu entwickeln, der sich nachhaltig und umweltbewusst integrieren lässt. „Der alte Platz hat in all den Jahren seinen Dienst geleistet. Dass wir für den Umbau eine attraktive und CO2-neutrale Lösung gefunden haben, freut uns natürlich umso mehr“, so Vereinsobmann Florian Sutterlüty.

Umweltbewusst und nachhaltig

Die neue Spielstätte der Wälder besteht dabei hauptsächlich aus biobasierten Faserrohstoff-Filamenten und aus Zuckerrohr gewonnenen Polyethylen-Rohstoffen, die für die positive CO2-Bilanz verantwortlich sind. Denn der Zuckerrohranbau in Brasilien findet laut Hersteller nicht nur Tausende Kilometer entfernt von den ökologisch wichtigen Regenwäldern statt. Sondern werden dabei entstandene Nebenprodukte auch für die Produktion der CO2-neutralen Energieerzeugung sowie als natürlicher Dünger verwendet.

Bis so ein Kunstrasen verlegt ist, gibt es ganz schön viel zu tun. <span class="copyright">Kevric</span>
Bis so ein Kunstrasen verlegt ist, gibt es ganz schön viel zu tun. Kevric

Generalsanierung

eben dem Rasen stehen in Bezau aber noch weitere Punkte auf der To-Do-Liste. Mit der Unterstützung der Gemeinde fallen neben den bereits erneuerten Drainagen besonders die Sanierung des Unterbaus sowie eine neue LED-Belichtung der Flutlichter an.

Auch hinsichtlich der etwas verzwickten Tribünen-Situation sollen neue Ideen und mögliche Lösungswege entstehen. Wenn sämtliche Arbeiten dann vollständig abgeschlossen werden, ist noch nicht fixiert. Dass zumindest aber der „grüne Anstrich“ bis zum Heimspiel am 10. September gegen den SV Ludesch erledigt sein soll, sei laut Vereinsführung realisierbar. „Bis zum Heimspiel gegen Ludesch sollte der Rasen dann bespielbar sein. Wir geben unser Bestes“, freut sich Sutterlüty auf den neu sanierten Platz.

Von Luka Kevric

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