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Der Kampf der Griechen gegen die Zeit

Euro-Finanzminister tagen heute wieder. Merkel sprach mit Tsipras.

BRÜSSEL, ATHEN. Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage treffen sich heute um 15 Uhr in Brüssel die Finanzminister der Euro-Gruppe. Sie beraten das Ansuchen Griechenlands, das Hilfsprogramm um ein halbes Jahr zu verlängern. Die Zeit ist knapp, am 28. Februar endet das laufende Programm. Deutschland hat signalisiert, dass die Griechen es sich zu einfach machten. Aber am Abend gab es ein als „konstruktiv“ bezeichnetes Telefonat von Kanzlerin Angela Merkel mit Griechenlands Premier Alexis Tsipras. Vier Möglichkeiten gibt es, was am Ende herauskommen könnte:

1. Deutschland und die Euro-Partner zwingen Griechenland zu weiteren Zugeständnissen. Das Hilfsprogramm wird inklusive der Spar- und Reformauflagen fortgeführt. Die Regierung in Athen muss ihr Wahlversprechen brechen, sich nicht mehr dem Diktat der Geldgeber zu unterwerfen.

2. Die Euro-Partner akzeptieren einen Kompromiss. Das Hilfsprogramm wird fortgesetzt, bei den Reformauflagen bekommt Athen mehr Freiraum. Das könnte allerdings für Misstöne in anderen Euro-Ländern, wie Portugal, sorgen.

3. Bei den Verhandlungen gibt es Fortschritte, aber keinen Durchbruch. Die Euro-Gruppe verständigt sich darauf, dass Experten weiter an einer Einigung arbeiten. Dann gibt es ein weiteres Treffen.

4. Es kommt zum großen Streit, die Verhandlungen werden endgültig für gescheitert erklärt. Griechenland, aber auch die Euro-Partner gehen den Weg in eine ungewisse Zukunft. Ein Staatsbankrott, vielleicht sogar ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone („Grexit“), alles wäre möglich.

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