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Mikroplastik wird Garaus gemacht

Das Problem ist mikroskopisch klein und wurde gleichsam riesengroß: Mikroplastikteilchen, die mittlerweile in vielen Produkten wie etwa Kosmetika enthalten sind und über Kanalisation in Flüsse, Seen, Meere und letztlich in die Nahrungskette des Menschen geraten, wurden zu einer echten Pest. Die EU verharrt hier weiter in Rat- und Tatenlosigkeit, weshalb Schweden nun voranpreschen will. Die rot-grüne Regierung in Stockholm verfügte, dass ab 1. Juli keine neuen kosmetischen Produkte mit Plastikteilchen, von Zahnpasta über Cremes bis hin zu Shampoos und Duschgels, in den Handel kommen dürfen. Lediglich von den Händlern bereits gebunkerte Bestände dürfen noch vertrieben werden – und das auch nur noch bis Ende 2018. Bis Ende März soll Schwedens Chemikalienbehörde prüfen, ob noch weitere Produkte mit Kunststoffteilchen unter fünf Millimetern vom Verbot erfasst werden. Vor allem auf Meeresbewohner hat Mikroplastik fatale Effekte, Schweden greift durch, wo Brüssel weiterhin zaudert.

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