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Zustimmung und Besorgnis

Europa zeigt Verständnis für die Attacke und warnt vor Eskalation.

In Brüssel war die Anspannung in den letzten Tagen zu spüren: Wann würde Trump zuschlagen und mit welchen Folgen wäre zu rechnen? Nun, nach der US-Attacke, verfestigen sich die zustimmenden Standpunkte. EU-Ratspräsident Donald Tusk teilte mit, die EU werde mit ihren Verbündeten auf der Seite der Gerechtigkeit stehen: „Das syrische Regime kann mit Russland und dem Iran nicht ohne Folgen mit dieser menschlichen Tragödie fortfahren.“ Antonio Tajani, Präsident des Europaparlaments, meinte, Europa müsse eine größere Rolle bei der Friedenssicherung spielen: „Der Einsatz chemischer Waffen ist inakzeptabel.“ Dem schloss sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an.

Wütende Gegenstimmen kamen aus dem Iran: „Die Angriffe waren ein Verbrechen und die beteiligten Regierungschefs sind Verbrecher“, so der oberste Führer Ali Khamenei. Auch Moskau schäumte: „Man kann Donald Trump den Adolf Hitler unserer Zeit nennen“, ließ Alexander Scherin, Vizechef des Verteidigungsausschusses der Duma, wissen. „Es war richtig und legal, militärisch in Syrien einzugreifen“, sagte die britische Premierministerin Theresa May, ungeachtet kritischer Oppositionsstimmen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron betonte, dass es sich nur um gezielte Angriffe auf Gebäude gehandelt habe, in denen Giftgas produziert wird. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich hinter den Angriff: „Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen.“ Ähnliche Worte fand der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, er habe „Verständnis für diese begrenzte militärische Aktion“. Außenministerin Karin Kneissl brachte in Abstimmung mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache „die schwere Besorgnis Österreichs angesichts der Situation in Syrien“ zum Ausdruck. Andreas Lieb, Brüssel

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