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Gletscherschwund erreicht die Rekordwerte von 2003 und 2011.

Wien. Geht es so weiter, werden bald nur noch ein paar Eisflecken an die einst mächtige Pasterze am Großglockner erinnern. Denn auch in diesem Jahr sind Österreichs Gletscher erneut stark geschmolzen. Wie Messungen der Zamg (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) ergaben, war das Schmelzen heuer fast so stark wie in den Rekordjahren 2003 und 2011.

Die Zamg untersuchte vor allem die Gletscher in den Hohen Tauern. Dazu gehören die Pasterze, Österreichs größter Gletscher, Goldbergkees und Kleinfleißkees beim Sonnblick. Die Pasterze verlor in den vergangenen zwölf Monaten im unteren Bereich (Gletscherzunge) rund neun Meter an Eisdicke. Selbst oberhalb des bekannten Hufeisenbruches, auf über 3000 Meter Seehöhe, verlor der Gletscher am Glockner in dieser Zeit bis zu zwei Meter an Stärke. In der Sonnblickregion verringerte sich die Eisdicke des Goldbergkees um fast zwei Meter, des Kleinfleißkees um rund eineinhalb Meter. Zum Vergleich: Im Mittel lagen die Schmelzwerte in den vergangenen Jahrzehnten bei gerade einmal 70 Zentimetern.

Hauptverantwortlich für das Schmelzen der Gletscher ist die Sonnenstrahlung. Die Wärme wirkt vor allem indirekt. Denn in sehr warmen Sommern, wie es 2012 der Fall war, verschiebt sich die Schneefallgrenze weit nach oben, und selbst auf den 3000ern regnet es.

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