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Hypo Alpe Adria: Die Bayern wollen Milliarden sehen

Wien. „I want my money back – ich will mein Geld zurück!“ Nicht gerade zimperlich stellte Bayerns Finanzminister Markus Söder gestern seine Position im Streit um die Milliarden Kredite der BayernLB an die Hypo Alpe Adria klar. Für ihn seien die noch ausstehenden zwei Milliarden Euro Kredite, diese müssten rückgeführt werden. Finanzministerin Maria Fekter vertritt hingegen die Meinung, dass das Geld Eigenkapital sei und somit in der Hypo verbleiben müsse.

Einen Vergleich zwischen den beiden Streitparteien schloss Söder aus. „Über einen Rechtsanspruch kann man keinen Kuhhandel machen“, sagte er und drohte unverhohlen. Wenn es nicht anders gehe, werde der Kredit – offen sind noch satte 2,3 Milliarden Euro – fällig gestellt. Auch wenn Gutachter zu einer anderen Beurteilung kämen – man sei in München juristisch darauf vorbereitet. Dann müsste wohl Österreich als Zahler einspringen, die Hypo ist notverstaatlicht. Der bayrische Finanzminister gab zu bedenken, dass es „kein optimales Signal“ wäre, wenn Investoren den Eindruck bekämen, dass ihr Geld in Österreich nicht sicher sei.

Fekter wollte sich zum Streit nicht näher äußern: „Die bayrische Position ist nicht neu.“ Stefan Petzner vom BZÖ beleidigte Söder hingegen plump: „Shut up, Mister Söder! It‘s our money! Go home, Mister Söder!“

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