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Skandalbanker verzockte fünf Milliarden Euro

Paris. Der französische Skandalbanker Jérôme Kerviel ist mit dem Versuch gescheitert, seine Verurteilung zu drei Jahren Haft und einer Schadenersatzzahlung von 4,9 Milliarden Euro aufheben zu lassen. Das Pariser Berufungsgericht bestätigte am Mittwoch ein Urteil der ersten Instanz gegen den 35-Jährigen, der vor vier Jahren mit hochriskanten Geldgeschäften die Großbank Société Générale fast in den Ruin getrieben hätte.

Um „seinen Betrug zu verheimlichen“ habe Kerviel Gesprächspartner mit „geradezu machiavellistischen Methoden“ manipuliert und alle Kontrollen umschifft, hieß es in der Urteilsbegründung des Berufungsgerichts. Er habe „außergewöhnlich kaltblütig“ gehandelt und so seine Spekulationen im Umfang von „zwei Mal 30 Milliarden Euro“ im Jahr 2007 gegenüber Vorgesetzten und Kollegen geheim halten können. Das Berufungsgericht hielt auch an dem Schadenersatz in Rekordhöhe von 4,9 Millarden Euro fest –soviel Geld hatte Kerviel in dem Anfang 2008 bekannt gewordenen Skandal verzockt. Selbst berreichter hatte sich der Skandalbanker allerdings nie.

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