Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Ministerin Schramböck will um Panda-Männchen bitten

Ein männlicher Panda, wie dieser in einem franzöischen Zoo, wäre auch hierzulande gefragt  Reuters

Ein männlicher Panda, wie dieser in einem franzöischen Zoo, wäre auch hierzulande gefragt  Reuters

Pandamutter in Tiergarten Schönbrunn soll Partner erhalten. Zudem Verträge im Wert von 1,5 Milliarden Euro angedacht.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz werden heute in China vorstellig – begleitet von Außenministerin Karin Kneissl, Umweltministerin Elisabeth Köstinger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Infrastrukturminister Norbert Hofer und einer rund 250-köpfigen Delegation, in der Unternehmer, Wissenschaftler und Kulturtreibende vertreten sind. Der größte Staatsbesuch in der Geschichte Österreichs hat nicht nur die Wirtschaftsbeziehungen im Auge, China wird auch um ein Panda-Männchen für den Tiergarten Schönbrunn gebeten, ließ Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) dieser Tage wissen.

Made in Austria. Schramböck ist in ihrer Funktion als Wirtschaftsministerin auch Eigentümervertreterin des Zoos in Wien. „Ich werde um ein Panda-Männchen bitten, damit wir wieder Pandas ‚Made in Austria‘ haben können“, kündigte die Ressortchefin an. Im Dezember 2016 war Pandamännchen Long Hui in Schönbrunn an Krebs gestorben. Seitdem ist Pandamutter Yang Yang mit ihren im Tiergarten geborenen Zwillingen ohne männlichen Gegenpart.

Im Ministerrat wurde indes am Mittwoch auch der Startschuss für die Außenwirtschaftsstrategie gegeben: „Das ist keine Kür, das ist Pflichtprogramm.“ Die China-Reise sei jedenfalls keine touristische, sondern soll die Wirtschaft unterstützen, sollen doch 150 Firmen 30 Verträge im Wert von 1,5 Milliarden Euro abgeschloßen werden. Ebenso zwei Abkommen: ein generelles zur Stärkung der Wirtschaft und eines für E-Commerce. Letzteres soll es mittelständischen Betrieben erleichtern, in China aktiv zu werden.

Die Außenwirtschaftsstrategie werde bis Jahresende gemeinsam mit dem Außenministerium und der Wirtschaftskammer erstellt. Ziel ist es unter anderem, Exporte in Nicht-EU-Länder bis 2025 konsequent zu steigern, ebenso wie die Zahl der exportierenden Firmen – bis zu 77.000 sollen es werden, sagte Schramböck. Auch Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) ortet im asiatischen Raum noch „Luft nach oben“.

„Wir sind ein exportorientiertes Land. Sechs von zehn Euro erwirtschaftet Österreich im Export“, ließ Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wissen. Die China-Reise werde hoffentlich Chancen für die österreichische Wirtschaft erschließen, meinte Kurz.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.