Die Nacht ohne Menschlichkeit

Die Opfer. Sharon Tate flehte darum, ihr Kind auf die Welt bringen zu dürfen. Unten: Steven Parent, Jay Sebring, Voytek Frykowski und Abigail Folger.

Die Opfer. Sharon Tate flehte darum, ihr Kind auf die Welt bringen zu dürfen. Unten: Steven Parent, Jay Sebring, Voytek Frykowski und Abigail Folger.

Am 9. und 10. August 1969 fielen in Los Angeles sieben Menschen bestialischen Mordanschlägen der Manson Family zum Opfer. Ein beklemmender Blick auf die erschütternde Mordnacht vom 9. August, die in Amerika als erster Terroranschlag gilt. Dieser Artikel beschreibt schonungslos offen Gewaltexzesse. Nicht zur Mystifizierung, sondern um darzulegen, welch tiefe Abgründe die menschliche Seele hat, im Bestreben, dass wir auf uns und unsere ­Mitmenschen achtgeben. In memoriam der Opfer.

Von Hannes Mayer

hannes.mayer@neue.at

Es war nach Mitternacht. Sharon Tate saß auf dem Bett in ihrem Schlafzimmer, ihr enger Freund Jay Sebring, die beiden waren vor Jahren verlobt, saß auf der Bettkante. Vielleicht sprachen die zwei über Gott und die Welt. Vielleicht erzählte Tate vom Telefongespräch

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